Benjamin & Angela

Beschreibung / Vorwort:

Wir bauen ein Hanse Haus in Bayern in der Nähe von Schrobenhausen

 

Das Haus ist ein Hanse Haus Variant 25-192 KFW 40 plus mit, PV-Anlage, Batterispeicher, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, LWZ 504, 2m Kniestock, 25 Grad Satteldach, Bodenplatte, 3 Bädern, 2 Kinderzimmern, Eltern Schlafzimmer-Ankleidezimmer-Badezimmer, Galerie und Kamin.

 

Gebaut wird auf einem eigenen Grundstück mit 700qm.

Letzte 5 Blogeinträge:

Samstag, 10 Februar, 2018 - 00:00

Heute haben wir Post von Hanse Haus bekommen alle Formalitäten bezüglich unseres Kaminofens mit unserem Bezirksschornsteinfeger zu klären. Hierbei geht es um die Frage des Zustieges zum Schornstein und ob wir für unseren Kaminofen einen Differenzdruckwächter installieren müssen. Ich habe soweit die Formulare alle Vorausgefüllt und dann unserem Schornsteinfeger zugesandt. Zwei Tage später hatten wir Antwort von ihm und alles unterschrieben zurück. Er hat uns freundlicherweise seinen Ergänzungen beigelegt... Obwohl wir uns für einen teureren raumluftunabhängigen Kamin, der Firma Schiedlich, Modell Grande S entschieden haben, so hat der Schornsteinfeger einen Differenzdruckwächter vorgeschrieben, obwohl laut dem Zertifikat des Ofenbauers keiner notwendig sein würde.... Zum Glück haben wir den im Kaufpreis schon hinterlegen lassen, aber es sind halt wieder 1400€ die wir nicht rausnehmen können bei der Bemusterung. 

Auf jeden Fall ist der Punkt jetzt durch und wir haben alles an Hanse Haus zurückgesandt.

Bildergebnis für schiedel Grande s

Unser Kaminofen ;-)

Eingestellt von Powerben
Samstag, 3 Februar, 2018 - 00:00

Oh man, da muss ich irgendwie etwas falsch verstanden haben! Dachte ich doch wirklich, dass es nach der Abstimmung in der Gemeinderatssitzung mit Genehmigungen getan wäre. Naja, wie meine Frau erst neulich gesagt hat: "Haus bauen ist wie Heiraten, man macht es nur einmal im Leben und jeder erwartet von einem, dass man schon weiß wie es geht und was man alles braucht". So ist es in diesem Fall auch, denn ich dachte mit dem Beschluss im Dezember können wir jetzt dann gemütlich unseren Bauantrag einreichen sobald er fertig ist, doch so einfach ist es dann doch nicht.

 

Zum Verfahren: Da es sich bei uns um eine Bebauung außerhalb des Ortskerns und damit um eine Ortsrandbebauung handelt, ist es dann doch ein bisschen komplexer.

 

1. Der Gemeinderat muss abnicken, dass der "Acker" bebaut werden darf. Soweit sind wir jetzt!

 

2. Nun muss wohl die Gemeinde diesen Beschluss formulieren und mind. 1 Monat als Bekanntmachung aushängen, sodass Jemand der Bedenken hat, Zeit hat seine Einwände zu äußern.

 

3. Diese beantragte Bebauung wird nach ausräumen der Bedenken ebenfalls an die Versorger geschickt, sodass auch diese ihre Stellungnahme dazu abgeben können.

 

4. Ist das wiederum geschehen so werden die gesammelten Werke zum Landratsamt nach Schrobenhausen geschickt, um von dort nun auch eine Stellungnahme zu bekommen.

Sollte diese positiv ausfallen, so ist das Ding dann endlich durch und der Bebauungsplan wird aufgestellt.

Sollte diese Stellungnahme negativ ausfallen, dann muss im Gemeinderat erneut abgestimmt werden ob man der Aufstellung eines Bebauungsplanes trotz negativer Stellungnahme des Landratsamtes zustimmt.

 

5. Ich hoffe auch in diesem Fall bleibt man dann auch seiner Erststimme vom Dezember treu, alles andere wäre irgendwie auch unglaubwürdig.

 

Fazit: Der erste Schritt ist gemacht, dennoch brauchen wir Zeit (sind ja Ämter), gute Nerven und erneut ein Quäntchen Glück, dass wir relativ zeitnah unseren Bebauungsplan von allen Instanzen genehmigt bekommen.

 

.... to be continued....

Eingestellt von Powerben
Freitag, 2 Februar, 2018 - 00:00

Heute um 17 Uhr haben wir uns das erste Mal mit unserem Architekten von Hanse Haus am zukünftigen Grundstück getroffen. Nach kurzer Begrüßung und Inaugenscheinnahme des Baugrundes durch den Architekten steht fest: Der Baugrund ist sehr gut geeignet, hat eine fast mit dem Straßenniveau ebene Fläche und hat eine gute Bodenklasse.

Da es gegen 17.30 Uhr schon dunkel wurde, haben wir das anschließende Planungsgespräch zu den Schwiegereltern verlegt um auf die Positionierung des Hauses auf dem Grundstück einzugehen. Inhalt dieses Planungsgespräches war die Positionierung der Baukörper auf Grund von Himmelsrichtung und Giebelausrichtung, die Position der Garage, des Fußweges zur Hauseingangstüre, Ausrichtung der Terrasse und des Pools. Nach den ersten ein bis zwei Verständigungsproblemen haben wir letztendlich nach ca. eineinhalb Stunden eine gute Lösung gefunden, die der Architekt für uns jetzt visualisieren wird. Danach bekommen wir das Ganze noch einmal digital zugesandt und überprüfen ob es so wirklich unseren Vorstellungen entspricht. Falls dem so ist, dann wären wir eigentlich soweit den Bauantrag zu formulieren.

Parallel zu diesem Planungsvorgang des Architekten, wird selbiger einen Vermesser aus dem Großraum Augsburg (Hausvermesser von Hanse Haus) beauftragen die Vermessungspunkte zu erstellen, die Höhen, groben Eckpunkte des Hauses und Grundstückes, sowie das Niveau zur Straße zu bestimmen. All dies wird wohl in den nächsten 4-6 Wochen passieren. Dann heißt es jetzt auf die Entwürfe des Architekten zu Warten, irgendetwas wird bestimmt schon wieder in der Zwischenzeit kommen was es ab zu arbeiten gilt.. ;-) Das Nächste für uns ist jetzt erst einmal die Überschreibung des Grundstücks mittels eines Notars auf meine Frau (um die 3,5% Grunderwerbsteuer zu umgehen), danach kann dann die Beauftragung des Katasteramtes zum Teilen des Baugrundes erfolgen.

Eingestellt von Powerben
Donnerstag, 1 Februar, 2018 - 00:00

Langsam verstehe ich warum alle immer sagen: "Bauen ist nicht leicht" oder "Willst du dir den Stress wirklich antuen"?

Meine Frau und ich haben jetzt nach unserem Finanzierungsgespräch zwei Tage damit verbracht die kompletten Anschlusskosten für unser Haus in Erfahrung zu bringen, doch so einfach ist es mal wieder nicht.

Bsp. Strom:

Der Grundversorger bei uns ist e.ON, also haben wir diesen angerufen. Hier wurden wir nach kurzer Wartezeit von einer netten Dame an einen Subnetzunternehmer, in unserem Fall die Bayernwerk AG, weitergeleitet. Angekommen bei der Bayernwerk AG mussten wir feststellen, dass wir auch hier noch nicht am Ende und damit bei einem Preis angekommen waren. Auch dieser Betrieb hat die Sparte Hausanschluss und Baustrom Mitte letzten Jahres outgesourct in eine Tochtergesellschaft mit dem Namen Bayernwerk Netzbetreiber AG. Hier waren wir dann letztendlich richtig und konnten grob die Anschlusskosten erfragen, mit dem Hinweis, dass sich die Endgültigen Kosten auch nach Faktoren wie Kabellänge und so weiter richten. Der sehr kompetente Berater hat mir dann alle relevanten Unterlagen per e-mail zugesandt. Wieder einmal ereilt uns bei der Durchsicht eine kleine Hiobsbotschaft: Eine KG-Rohr-Lösung zum einführen der Kabel und Leitungen wie man es seither machen durfte ist seit Ende 2016 nicht mehr erlaubt und wir müssen uns eine Mehrsparten Hauseinführung besorgen. Das klingt alles erstmal nicht so schlimm, aber kostet 775€ mehr! Nach kurzer Recherche im Internet ob es da so ein Ding günstiger gibt wie von Bayernwerk angeboten, eine kleine Verwunderung. Die Bayernwerk AG bietet die Mehrsparten Hauseinführung mit Abstand am günstigsten an, also werden wir sie dort bestellen.

Telekom: Hier waren die Kosten sehr einfach zu ermitteln, denn man findet alles inklusive Kosten und Rabatten auf deren Homepage.

Wasser: Das Frischwasser wird bei uns durch einen Wasserzweckverband bereitgestellt, dieser hat uns telefonisch deren für Laien relativ komplizierte Berechnungsformel genannt die wie folgt lautet:

0,70€ pro qm Grundstücksfläche + 4,80€ pro qm Hausfläche nach Außenmaß Haus und dann mal die Etagenanzahl. Dieser so entstandene Preis stellt die Grundkosten für die Herstellung des Wasseranschlusses dar, hinzukommen dann noch einmal die Kosten-X für die Rohrmeter vom nächsten Wasserverteiler bis ins Haus.

Abwasser: Das Abwasser läuft bei uns über die Gemeinde, daher werden wir die Kosten noch in Erfahrung bringen, da uns bis jetzt der Ansprechpartner noch nicht ganz klar ist. Dies wird ein Telefonat nächste Woche dann klären. Die Kosten werden aber vom Prinzip her genauso wie beim Frischwasser berechnet, nur mit dem Unterschied, dass sich die Preise ein bisschen anders zusammensetzen.

Zusammenfassung der Anschlusskosten:

Strom: ca. 3000€ + 775€ Mehrsparten Hauseinführung

Telekom: 799€ ohne Abschluss eines Magnet Home Vertrages, bei Abschluss 400€ Nachlass

Wasser: 1604€ + ca. 1000€ Rohrkosten

Abwasser: aktuell noch nicht bekannt, ich rechne mit ca. 3000€ + Revisionsschacht Summe-X

Das macht alles in allem zusammen gerundeten 10.000€ Anschlusskosten.

Es ist eine Menge Holz, aber es gehört dazu und wir wissen nun belastbar was hier finanziell auf uns zukommt. Diese Info braucht nun schnell unser Finanzberater, da er noch einschätzen muss ob wir damit in eine Unterdeckung des Kredites laufen oder ob noch alles bei der geplanten Summe passt.

Eingestellt von Powerben
Mittwoch, 31 Januar, 2018 - 00:00

Da wir gegen Ende des letzten Jahres den Finanzmarkt in Form von unzähligen Banken und Freien Finanzieren abgeklappert haben, wissen wir eigentlich schon was finanziell auf uns zukommt... Dachten wir!

Über die Jahreswende hat die KFW Bank still und heimlich ihre Konditionen angepasst, ohne dass man es irgendwie groß mitbekommen hätte. Daher ist es rückwirkend betrachtet echt ratsam mindestens alle 2 Wochen mal auf der KFW Homepage zu schauen und sich zu versichern, dass sich diese Konditionen nicht plötzlich geändert haben.

Was ändert sich für uns?

Zum 17.04.2018 wird das ganze Spiel mit der KFW echt unrentabel. Die 20 jährige Zinsbindung fällt endgültig weg, somit ist die höchste Zinsfestschreibungs-Zeit nur noch 10 Jahre. Weiterhin bekommt man nur noch 50.000€ anstelle der bisher üblichen 100.000€ Kredit für energieeffizientes Bauen im KFW Programm 153. Damit einher geht, dass sich nicht nur die Kreditsumme, sondern auch der Nachlass von 15% bei einem KFW 40 plus Haus von 15.000€ auf 7,500€ halbiert. Aber das was am meisten weh tut ist die Erhöhung der Zinsen von 1,75% auf 2,45%.

Für uns bedeutet das im Klartext, dass wir jetzt relativ Zügig den für uns besten Kredit finden müssen und bis Ende März dann fest zu Unterschreiben.

Nachteil: Bis dahin wird das Genehmigungsverfahren der Gemeinde/Landratsamt zum Bebauungsplan unseres Grundstückes wohl noch nicht endgültig fertig sein. Das bedeutet wir haben ein Haus, einen Kredit, aber das Grundstück ist erstmal noch in der Schwebe bis zur finalen Genehmigung des Landratsamtes.

Vorteil: Wir haben noch die alten (guten) KFW Konditionen! Sollte etwas mit dem Grundstück nicht klappen haben wir dann aber einen Kredit, aus dem wir ohne 10% Strafzahlung nichtmehr rauskommen. Das wären dann in unserem konkreten Fall genau 42.000€ Strafe für nichts; Wirklich eine schwierige Angelegenheit!

Machen wir den Kredit vor dem Stichtag nicht fest und wollen auf Nummer sicher gehen, so haben wir die echt miesen KFW Konditionen und dass bedeutet in Zahlen:

Ca. 70.000€ mehr Ausgaben für das gleiche Haus (mehr Zinsen, weniger Förderung und 50.000€ die wir zu anderen meist schlechteren Konditionen bei der Hausbank aufnehmen müssen), also werden wir wohl pokern und Ende März den Kredit festzurren.

Fazit dieses Anteils des ständig voranschreitenden Lernprozesses zum Thema Bauen: Man muss starke Nerven haben und wieder ein gewisses Quäntchen Glück im Gepäck haben. Also Toi, Toi, Toi!!!! Unser Finanzierer Florian ist daher jetzt daran die passende Bank für unsere Bedürfnisse zu suchen.

Unsere Hausaufgaben sind nun, alle Versorger abzutelefonieren und die von ihnen anfallenden Anschlussgebühren in Erfahrung zu bringen, zusammenzurechnen, grob die Erdarbeits-kosten zu kalkulieren und eine fette Summe-X für die Erschließung durch die Gemeinde als Platzhalter zu addieren. Also dann... wo war noch gleich unser Taschenrechner?!?

Eingestellt von Powerben