C & M

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Samstag, 9 September, 2017 - 12:51

Am 28.08 trafen wir uns zum kennen lernen mit unseren neuen Nachbarn. Die beiden war in etwa in unserem Alter und sehr freundlichen und aufgeschlossen. Dies war einer der ersten Positiven Punkte bzgl. unseres Bauvorhabens (das muss man ja auch mal erwähnen) und wir freuen uns auf eine gemeinsame Nachbarschaft.

Am 29.08. hatten wir dann unseren Notartermin um den Grundstückskauf zu erledigen. Hier lief tatsächlich ebenfalls alles sehr gut uns glatt und auch die folgende Bearbeitung bei der Stadt und die Weiterleitung der Daten bzgl. Grundstückskaufs an unsere Baufinanzierung lief ebenfalls bisher reibungslos. Die ersten großen Rechnungen der Stadt für die Grunderwerbsteuer etc. und auch die Notarrechnungen kamen und war wie in der vorher mittgeteilten Größe, sodass hier keine böse Überraschung auf uns gewartet hat.

Im Gegensatz dazu erhielten wir von MHM eine erweiterte Version unseres Mehr- und Minderkostenbriefes, in dem noch ein paar angefragte Positionen aufgeführt waren und auch jede im „kleinen Mehrkostenbrief“ aufgeführte Position noch einmal mit mehr Informationen aufgeschlüsselt war. Hier waren nur eine größere und eine kleinere Überraschung enthalten. Die große Überraschung war, dass bei unserer vergrößerten Grundfläche folgender Satz stand:

In dem nachfolgenden Preis ist die Anpassung der Heizungs-/Lüftungsanlage sowie die Fläche

der Bodenfliesen nicht berücksichtigt.

Interessanter Weise wurde der Preis (wie in unserem Eintrag vom 30. Juli zu lesen) bereits von Rd. 21.000 auf Rd. 24000 erhöht. Nach unserer damaligen Rückfrage war in diesen 3000 € Differenz die voraussichtlich erforderliche Verbesserung der Heizanlage enthalten (leider hatten wir diese Antwort nicht schriftlich erhalten). Hier waren wir natürlich verwundert und haben nachgefragt. Nach einer Woche haben wir die Antwort erhalten, dass nach Rücksprache mit der Kalkulationsabteilung die Verstärkung der Heizanlage definitiv nicht in den 24000 € enthalten seien. Hier fühlen wir uns mal wieder verarscht, da uns vor Unterschrift des „kleinen MK-Briefes“ genau dies als Grund für die 3000 € MK genannt wurde. Es fühlt sich immer mehr so an als wären wir mit falschen Aussagen zu Unterschrift des MK-Briefes gedrängt worden und auch gefällt uns die Praxis nicht, dass man erst einen „kleinen“ MK-Brief erhält und genaue Aufschlüsselungen zu den Einzelpositionen erst nachträglich in dem „großen“ MK-Brief erhält. So hätten man diesen Punkt direkt klären können. Wir werden ab jetzt versuchen alle Aussagen nur noch schriftlich per Mail geben zu lassen und ggf. Informationen aus Telefonaten und Gesprächen in Emails zusammenfassen und an die beteiligten zu versenden damit solche Probleme und Falschaussagen schriftlich festgehalten werden.

Die kleinere Überraschung war, dass wir in unsere Gartentür aus dem Untergeschoss keine Tür mit Schloss anbringen dürften, da die Tür als 2. Rettungsweg fungiert und dies häufiger durch den TÜV bei der Abnahme bemängelt wird. Wir hatten der Architektin im Vorfeld schon vor Monaten mitgeteilt, welche Türen und Fenster Schlösser haben sollen und welche nicht. In unserem Grundriss befindet sich aufgrund der Raumanordnung und Hangsituation eigentlich keine Chance den 2. Rettungsweg in einem anderen Fenster oder einer anderen Tür anzuordnen. Nachdem nun unsere Entwurfsplanung fast zu Ende ist fällt ihr dieser für uns wichtige Punkt erst jetzt auf. Glücklicherweise konnte hier durch Nachfrage bei MHM herausgefunden werden, dass dies tatsächlich keine Pflicht sei und in unserer eigenen Verantwortung liege, sicherzustellen, dass sich die Tür im Notfall öffnen ließe. Dies werden wir entweder (wie bei der Haustür) durch das Steckenlassen einen Schlüssels oder durch ein Panikschloss (lässt sich von außen Abschließen, aber von innen mit einem Griff öffnen) realisieren. Auf unsere Preisanfrage hierzu haben wir zwar bisher keine Antwort erhalten aber zumindest können wir die Tür so mit Schloss ausführen, wie wir es wünschen.

Ansonsten wurde uns ja bereits vor mehreren Wochen mehrfach der Bauantrag versprochen und uns auch schon vor Monaten mittgeteilt, dass mit Hochdruck am Antrag gearbeitet würde. Tatsächlich haben wir nun auch tatsächlich die schriftliche Aussage der Architektin, dass wir am Montag oder Dienstag (11 / 12 September) den Bauantrag per Post erhalten würden. Wir sind sehr gespannt und hoffen das beste und vor allem das mit Beginn der Ausführungsphase alles ein wenig besser läuft (dies scheint zumindest bei der Mehrheit der Bauvorhaben von MHM der Falls zu sein) und wir hoffen sehr das es sich so wie bisher weitergeht.

Eingestellt von c und m
Mittwoch, 16 August, 2017 - 00:00

Lange Zeit haben wir nichts von unserer Architektin gehört, unser Vermittler teilte uns jedoch mit, dass fleißig am Bauantrag gearbeitet würde.

Am 10.08 erhielten wir dann neue Zeichnungen seitens der Architektin. Die Punkte, die wir mit dem Mehr- und Minderkostenbrief herausgeschickt hatte waren Großteils nicht eingearbeitet, sodass wir ihr erneut unsere Zeichnungen zusenden  mussten. Bei jeder Änderung waren in den Zeichnungen neue Fehler. In der ersten Zeichnungen hatte wir das richtige Dach. Nach der ersten Überarbeitung hatte sich auf einmal das Dach geändert usw…. Nach 4 maligen hin und her war der Planstand entsprechend angepasst. Diesmal mussten allerdings jeweils nur ein Stunde warten. Trotzdem blieb der schlechte Eindruck bestehen.

Die fertigen Pläne wurden dann montags an unsere zukünftigen Nachbarn geschickt, da diese dem Bau der Garage an der Grundstücksgrenze zustimmen mussten. Hier gab es tatsächliche keine bösen Überraschungen und nach einem freundlichen Telefonat mit den neuen Nachbarn war die Sache erledigt.

Am 16.08 trafen wir uns daraufhin mit unserem Grundstücksbesitzer (der gleichzeitig auch der Nachbar auf der anderen Seite unsere Hauses ist) um einmal den aktuell geplanten Stand zu besprechen und um einen Notartermin in die Wege zu leiten. Hier stellte sich heraus, dass seitens unseres Vermittlers uns ein Fehlerhafter Grundstückspreis genannt wurde (180.000 € anstatt 173.000 €), sodass wir mit den Notar und Grundsteuerkosten bei ca. 7600€ Mehrkosten gelandet waren. Wir ließen das ganze erstmal so stehen und riefen nach dem Treffen direkt unseren Vermittler an. Er teilte uns mit das schon immer von 180.000 € die Rede gewesen sei. Dies war defintiv gelogen und wir leiteten Ihm eine Email von 04.04 weiter indem er uns einen Grundstückspreis von 187683€ (inkl. 8,5% für Grundsteuer und Notarkosten) genannt hatte. Dies entsprach ohne den 8,5% den genannten 173.000€ und dies entsprach auch den Kosten die in allen vorherigen Gesprächen Thema waren auch entsprechend an die unseren Finanzierer usw. weitergeleitet wurden. Unser Vermittler versprach uns seine Unterlagen durzusehen und will sich morgen bei uns melden.

Wir fühlen uns seitens Massivhaus Mittelrhein immer schlechter beraten und haben das Gefühl das wir entweder betrogen werden oder es mit riesiger Inkompetenz zu tun haben. Wir hoffen noch auf ein großes Missverständnis und warten auf den Anruf seitens unserers Vemittlers am morgigen Tag (17.08.2017).

Update:

Der Grundstückspreis war tatsächlich ein Missverständnis. Der Verkäufer hatte einen Preis von 180.000 genannt allerdings war ausgemachte Preis 180 €/m² sodass wir wieder bei 173.000 für unsere 960 m² Grundtstück sind. Nach diesen großen Preisschock konnten wir dann am 29.08.2017 beruight einen Notartermin aussmachen.

 

Eingestellt von c und m
Mittwoch, 16 August, 2017 - 00:00

Bisher enstandene (größere) Mehrkosten (noch vor Baubeginn) aufgrund von falsche/schlechter Beratung seitens MHM

  • 04.07 - Begehbarer Dachstuhl: MK rd. 3100 € (und Verlust von Abstellfläche)
  • 19.07 - Falsch angegebene Mehrkosten für Quadratmeterpreis: MK rd. 3000 €
  • 16.07 – Falscher Grundstückspreis: MK rd. 7600 €  (siehe Update bei Entwurfsphae IV)
  • Summe rd. 6.100 €

Aktuelles Fazit:

Schlechte und langsame Planungsphase seitens der Architektin, schlechte Preisbartung seitens Vermittler und unprofessionelles Verhalten bzgl. Email-Verkehr etc. lassen unser Bauvorhaben immer mehr zu einem Ärgernis werden. Bisher können wir nur dringend von dem Bau mit Massivhaus Mittelrhein abraten!!

Eingestellt von c und m
Sonntag, 30 Juli, 2017 - 00:00

Aufgrund des nicht vollständigen Mehr- und Minderkostenbriefes haben wir angefangen den Brief selber mit den zuvor von unserem Vermittler erfragten Preisen selbst zu modifizieren. Da hier einige Positionen offenbar Fehlerhaft waren, fragen wir uns natürlich ob nicht auch bei den Positionen, von denen wir die Preise nicht kennen, sich Fehler (wahrscheinlich nicht zu unseren Gunsten) eingeschlichen hatte. Nach mehreren hin und her hatten wir zumindest die Liste soweit an unsere Bedürfnisse angepasst, dass wir mit unserer Kostenkalkulation halbwegs im reinen waren. Leider musste aufgrund der Mehrkosten an andere Positionen das geplante Satteldach mit großem Dachstuhl als Abstellfläche dem deutlich kleineren Walmdach weichen. Desweiteren wurde uns zu Beginn angegeben, dass unserer Erhöhung der Quadratmeter zu 21000 € Mehrkosten verursachen würde. In dem Mehrkostenbrief wurden diese Kosten zu rd. 24000 € berechnet. Nach Rückfrage wurde der Preis angepasst, da aufgrund der Quadratmetererhöhung meist auch einer Leistungsfähigerer Heizanlage erforderlich sei. Wir hoffen das dies tatsächlich in diesen Kosten enthalten sei und sind gespannt ob nicht nach der Engergieberechnung weitere Kosten zu erwarten seien.

Über das Wochenende vom 22/23.7 haben sich bzgl. der Kosten und einigen Positionen erneute Fragen ergeben auf dessen Antworten und Einarbeitung wir nun seit Montag warten. Unsere Planung noch vor Wintereinbruch mit dem Rohbau fertig zu sein sehen wir als stark gefährdet, da seitens MHM selbst kurze Fragen und kleine Abänderungen in dem Kostenbrief mehrere Tage Bearbeitungszeit brauchen.

Tatsächlich konnten unsere Fragen von unserem Vermittler am Mittwoch noch beantwortet werden, sodass wir am 27.07 unseren Mehrkostenbrief final mit modifizierten Zeichnungen rausschicken konnten.

Ab jetzt heißt es warten auf die Architektin und die Erstellung des Bauantrages.

Eingestellt von c und m
Mittwoch, 19 Juli, 2017 - 18:26

Gestern wurde uns für heute vormittag mal wieder die Aufstellung der Gesamtkosten versprochen. Als wir gegen Mittag immer noch nichts gehört hatten, haben wir uns mal wieder telefonisch mit unserem Vermittler in Verbindung gesetzt. Auch er konnte sich das Fehlen der Kostenaufstellung nicht mehr erklären und versprach sich darum zu kümmern. Gleichzeitig forderten wir bis heute nachmittag die Aufstellung der Gesamtkosten oder wir würden uns mit der Geschäftsleitung in Verbindung setzen um über alle bisherigen Vorkommnisse zu berichten. Als wir gegen 16 Uhr immer noch nichts von unserem Vermittler gehört haben, riefen wir erneut an. Er sagte uns, dass aufgrund einer Kriesensitzung niemand zu erreichen sei, er aber bei allen Verantwortlichen um Rückruf gebeten habe. Außerdem sagte er, dass er bis heute Abend die Kostenaufstellung von der Zentrale besorgt haben würde oder zumindest den Grund für die vielen Verspätungen in Erfahrung gebracht haben würde. Bisher (18:20) haben wir noch nichts neues gehört und glauben auch nicht mehr daran, dass wir heute mit einer Kostenaufstellung rechnen können, sodass wir vorraussichtlich morgen Vormittag ein unangenehmes Gespräch mit der Geschäftsleitung führen müssen. Wir hoffen danach auf Besserung der Situation und das das Nichteinhalten von mehrfach zugesagten Terminen aufgeklärt wird.

 

Update:

Tatsächlich ist um kurz nach 20 Uhr noch die Aufstellung der Kosten per Mail bei uns eingangen. Viele Mehrkosten waren aufgrund unserer Wünsche enstanden und viele Kleinigkeiten von den wir nicht wussten das hier Mehrkosten enstehen hatten sich zu größeren Kosten als gedacht aufsummiert. Desweiteren war der Brief an einigen Stellen Fehlerhaft. Wir hatten bereits von Anfang an um die Herausnahme von Positionen gebeten. Teilweise wurden hierfür "falsche" Preise gutgeschrieben oder der Entfall wurde erst gar nicht aufgelistet, sodass wir immer noch nicht unseren Gesamtpreis ausrechnen konnten und die Enttäuschung natürlich groß war, da nach langem Warten die Aufstellung noch fehlerhaft und unvollständig war.

Eingestellt von c und m