Friederike & Siegfried

Beschreibung / Vorwort:

03.06.2017

Wir wollen es noch einmal wissen und haben uns dazu entschlossen noch einmal neu zu bauen.  Nach einer erfolgreichen  Grundstückssuche,  die lediglich drei Jahre dauerte, ging es an die Suche nach einer passenden Baufirma. Durch eigene Erfahrungen und dem Lesen diverser Baublogs konnte die Suche schnell auf wenige Firmen in der näheren Umgebung eingegrenzt werden.

Mit unserem Blog soll eine weitere Entscheidungshilfe für Bauinteressierte entstehen. Wir hoffen natürlich, dass wir nur von positiven Dingen berichten können.

Auf der Suche nach einer Baufirma:

Die Suche der Baufirma kann kurz so zusammengefasst werden. Die einen waren viel  zu teuer, oder haben sich gar nicht  nach dem ersten Gespräch zurück gemeldet.  Beim Betreten einer Baufirma in der Nähe von Oldenburg  wären wir am liebsten gleich wieder umgedreht, so unwohl haben wir uns dort gefühlt.  Die Firma, mit der wir unser erstes Haus gebaut haben, wollte im Spitzboden eine Betondecke einziehen, was uns diverse Fragezeichen in unseren Gesichtern hinterließ.

 

Unsere Wahl fiel auf die Firma Ernst & Ernst Baugesellschaft mbh , welche in Achim ansässig ist.

Die ersten Kontakte und Gespräche kommen bei dieser Firma mit Herrn Hilbich zustande. Vom ersten Gespräch an  fühlten wir uns hier richtig aufgehoben und  auch ernst genommen.

 

Baublog schreiben ja oder nein:

Ja, wir werden ihn schreiben. Ermuntert durch den Chef der Firma Michael Ernst werden wir versuchen, objektiv vom Baugeschehen zu berichten. Wir hoffen natürlich, dass wir uns am Ende der Bauzeit in die Reihe der zufriedenen Kunden einreihen können. Wir werden alle Firmen namentlich erwähnen, die uns besonders positiv während der Bauphase auffallen. Alle anderen werden eben nicht erwähnt. Da kann sich dann jeder Leser seinen eigenen Teil zu denken.

Schriftliche Anfragen beantworten wir natürlich gerne.

Gut gelaunt gehen wir also ans Werk.smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Dienstag, 17 Oktober, 2017 - 19:07

Nachdem in der 39. KW auf der Baustelle Ruhe herrschte, ging es nach dem Feiertag nun richtig rund. Innerhalb von zwei Tagen haben die Zimmerleute die Lattungen und die kompletten Dachüberstände fertiggestellt.

Parallel rückte die Firma Kassens aus Esterwegen mit den Fenstern an. Die Firma hat übrigens ein sehr nettes und kompetentes Montageteam. Alle Fenster passten (Der Chef hatte  selbst das Aufmaß gemacht) und wurden sehr sauber eingebaut. Sehr aufwendig sind überall die Abdichtungen gegen Zugluft zwischen Rahmen und Mauerwerk eingebaut worden. Selbst im Bodenbereich wurden alle Fenster noch zusätzlich gegen aufsteigende Feuchtigkeit isoliert, was scheinbar nicht immer selbstverständlich ist. Am Ende des dritten Tages waren alle Rahmen, Scheiben, Rollladenkästen und Rollläden nebst Einstellarbeiten erledigt. Und all das fand nicht unter den besten Bedingungen statt, es herrschte nämlich ein wahres Schweinewetter, alles stand unter Wasser rund um das Haus herum.

Die Dachdecker haben auch schon den Betonboden mit Bitumenbahnen ausgelegt und verklebt. Somit ist auch hier eine weitere Feuchtigkeitssperre eingebaut worden.

Und dann fegte noch der Orkan Xavier über Norddeutschland hinweg. Natürlich machte er auch bei uns keine Ausnahme. Er bescherte uns einen vorgezogenen Ausblick auf das neue Heim ohne Gerüst. Zum Glück ist aber außer ein paar Beulen an einem Baufahrzeug und einem umgekippten Baustromkasten nichts weiter bei dem „kalten“ Gerüstabbau passiert.

Fazit der Woche: Es war einiges los auf der Baustelle, aber jetzt ist das Haus endlich dicht, und wenn in der kommenden Woche noch die Dachpfannen kommen, steht der Rohbauübergabe nichts mehr im Wege.

Eingestellt von joneubaujo
Montag, 9 Oktober, 2017 - 19:00

Später angefangen und früher fertig. So baut man Häuser in Eigenregie. Wir reden hierbei aber nur von unserem Gartenhaus. In wenigen Tagen war es mit vereinten Kräften der ganzen Familie aufgebaut und gestrichen. Die Traufbretter kommen natürlich auch dran.

Am 13.09.17 haben unsere Maurer von der Firma MMH Bau ihre erstklassige Arbeit beendet. Wir sagen vielen Dank für die akkurate Arbeit. Jungs, ihr seid wirklich empfehlenswert.

Die Bögen über den Fenstern und die sogenannten Ohren an den Giebelecken haben eine Menge an zusätzlicher Arbeit verursacht. Das Ergebnis kann sich aber, wie wir meinen, sehen lassen. Bilder kommen dazu, wenn das Gerüst abgebaut ist.

Die Zimmerleute haben sich  auch mal wieder für einen Tag blicken lassen und haben einen Großteil der Querlattung fertiggestellt. Der Abschluss dieser Arbeiten hat dann aber doch etwas länger gedauert.

Die Fenster wurden inzwischen auch ausgemessen und deren Produktion beauftragt. Wenn alles klappt, kommen sie auch noch in der 40. KW.

Am 20.09. war Baustellentermin mit der Heizungs- und Sanitärfirma. Nach rund 2 Stunden war alles klar und jedes Wasch- und Toilettenbecken hatte seinen künftigen Platz bekommen.

Uneinig sind sich die verschiedenen Gewerke über die Raumthermostaten für die Fußbodenheizung. Der eine will sie nahe am Fenster haben, wo der kälteste Punkt eines Raumes trotz guter Isolierung ist, und der andere an den Türbereichen, bzw. an der Wand in der Raummitte.

Jede Begründung hat sicherlich ihre Berechtigung. Gehalten haben wir uns aber letztendlich an die Empfehlung unserer Heizungsfirma, die seit Jahren die jetzige Heizungsanlage wartet und unser volles Vertrauen genießt. Wie so oft, scheint der goldene Mittelweg der richtige zu sein.

Auch den Termin mit der Elektrofirma haben wir ganz gut überstanden. Dank unserer Vorplanung konnten alle Orte für Steckdosen, Schalter, Netzwerkleitungen usw. zügig festgelegt werden. Ein freudiges Grinsen konnten wir im Gesicht unseres Elektrikers feststellen, als er den kompletten Elektroplan für die Küche sah. Sein Kommentar: Was glauben Sie, was wir da oft für Skizzen geliefert bekommen. Die Kunden kennen zwar die Farbe der Einrichtung, aber wo da auch noch Steckdosen eingebaut werden sollen, ist weitgehend unbekannt. Für uns ist das zwar unverständlich, aber so selten soll es wohl nicht vorkommen.

Das Angebot für die Mehrkosten im Bereich Elektro war bereits zwei Tage später im „Mailkasten“ und hat keine Überraschungen beinhaltet. Alle Kosten blieben im kalkulierten Rahmen. Jetzt warten die Elektriker auf das „Go“ vom Bauleiter, damit der zweite Teil der Rohbauinstallation begonnen werden kann.

Ein Termin jagt den anderen. Der Heizungsbauer empfahl noch, uns zeitnah mit der Firma Rodenburg in Bremen in Verbindung zu setzen, damit es bei der Lieferung der Sanitärobjekte am Ende nicht zu Verzögerungen komme. Tags darauf sind wir ohne Voranmeldung hingefahren. Eigentlich sah man es dort nicht so gerne, wenn man  ohne Termin erscheint. Wir wurden aber trotzdem freundlich empfangen und ordentlich beraten. Da wir aber wussten, dass die Standardausstattung bei Ernst & Ernst recht ordentlich ist, sind wir sehr zügig zu unseren Entscheidungen gekommen.

Am 22.09. war dann doch wieder hektisches Treiben auf der Baustelle. Die Fuger waren mit vier Mann angerückt. Man kann es kaum glauben, aber am Abend war das komplette Haus, bis auf die Garage, fertig verfugt. Als Laie kann man nur staunen, mit welchem Tempo der Fugmörtel in den Fugen verschwindet. Jetzt schaut das Mauerwerk schon richtig schick aus.

Am 23.09. rief uns der Chef der Baufirma Herr Ernst an, um uns über die Terminprobleme bei den Zimmerleuten aufzuklären. Und ja, wir haben Verständnis für die Verzögerungen. Vielleicht klappt ja die Rohbauübergabe an den Ausbauleiter noch in der 40.KW.

Eingestellt von joneubaujo
Sonntag, 27 August, 2017 - 18:56

Inzwischen wird es immer enger auf unserer Baustelle. Überall steht jetzt Material, welches auf die Weiterverarbeitung wartet. Aber ein Ende wird langsam absehbar.

In der vergangenen Woche wurde nun der Drempel hochgezogen und nebenbei mit dem Verklinkern weitergemacht. Am Freitag war es dann soweit. Frühzeitig kam der LKW mit dem Holz für den Dachstuhl. Zeitweise waren bis zu fünf Zimmerleute damit beschäftigt, den Dachstuhl zu errichten. Sie haben ihren Job ordentlich gemacht und um 16:00 Uhr war das Werk vollbracht. Der Dachstuhl war gerichtet.

In dieser Woche wurde bereits das Dach mit der Plane bespannt. Somit kann es schon mal nicht mehr reinregnen, und die Maurer können nun auch bei Regenwetter unter den trockenen Dachüberständen weiterarbeiten. Es ist jeden Abend erstaunlich zu sehen, wie das Haus optisch an Wert gewinnt.

Mittlerweile sind die Giebel bis unter den First  hochgemauert und warten auf die Verklinkerung. Der Bausatz für das Gartenhaus ist inzwischen auch von der Holzfirma Gräf pünktlich zum vorgesehenen Termin geliefert worden.

Am selben Tag wurde damit begonnen, die gefühlt unzähligen Teile mit einer Holzschutzimprägnierung zu streichen. Einen Tag später ging es nach einem kurzen Blick in die Aufbauanleitung frisch ans Werk. Das Grundgerüst wurde mit der Wasserwaage ausgerichtet, um anschließend darauf das Gartenhaus zu errichten. Nach weiteren zwei Tagen waren die Dachschindeln befestigt und die Wände ein erstes Mal gestrichen.

Eingestellt von joneubaujo
Mittwoch, 16 August, 2017 - 12:39

Die Maurer haben zwischenzeitlich  das Erdgeschoss fertiggestellt und bereits mit der Verklinkerung begonnen.

 

Heute am 09.08. sind für 07:00 Uhr die Deckenplatten terminiert. Als ich kurz vor sieben Uhr auf der Baustelle ankam, stand der große Kran bereits fertig aufgebaut da und wartete auf die Deckenplatten, die dann doch nicht kommen sollten.sad Nach einigen Anrufen stellte sich heraus, dass der LKW mit einem Reifenplatzer auf der Autobahn liegengeblieben war. Straßenmeisterei, Polizei und Pannenhilfsdienst waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Einsatz.

Der Kran wurde abgebaut und fuhr erst einmal wieder weg. Gegen 11:00 Uhr waren dann die Deckenplatten da, aber kein Kran.

Der kam dann um 13:00 Uhr. Von da an klappte wieder alles vorbildlich. Sicher und zügig wurde das Deckenpuzzle, bestehend aus 11 Teilen, auf den Grundmauern und Stützen zusammengebaut.

Im Anschluss kam als Vorbereitung für den Beton schon der Monierstahl zur Verstärkung rein.

Sehr froh waren wir, dass es durch die LKW-Panne nicht zu irgendwelchen Personenschäden gekommen ist. Materialschäden wären hingegen zwar ärgerlich aber reparabel gewesen. Unser Dank geht auch an die Maurer, die Kranführer und die Deckenbaufirma, die mit großer Gelassenheit (zumindest äußerlich) die Probleme gemeistert haben.yes

 

Am 10.08. wurde es hektisch auf der Baustelle. Die Elektriker waren noch nicht richtig angekommen, da hallte schon der Spruch über das Gelände, wann sie fertig wären, denn es käme gleich der Beton für die Decke. Die Antwort der Elektriker gebe ich nicht wieder, aber der Beton war dann auch erst für 17:00 Uhr vorgesehen. Also genügend Zeit für die Elektrovorbereitungen. Dank der planerischen Vorbereitungen meinerseits, konnte ein Großteil der Verkabelungen somit bereits in den Rohdecken verlegt werden.

Um 17:00 war es dann soweit. Eine Betonpumpe und drei große Betonmischer haben mal wieder unsere kleine Straße versperrt. Übrigens, unsere neuen Nachbarn bringen sehr viel Verständnis für diese Unannehmlichkeiten auf, was auch von den Handwerkern schon öfter bestätigt wurde. Die scheinen da wohl ganz andere Dinge zu erleben.

Um 18:30 Uhr war alles vorbei und übrig blieb nur ein großer Betonsee, oder auch Erdgeschossdecke genannt.

Mir, als Bauherrn wurde aufgetragen, in den nächsten drei Tagen die frische Betondecke gut zu wässern, damit sie nicht zu schnell austrocknet und sich keine Risse bilden können. Das hatte sich aber gänzlich erübrigt, da es in den folgenden Tagen mehr als ausgiebig regnete.

Für die kommende Woche sind die Maurerarbeiten im Obergeschoss und der Aufbau des Dachstuhls vorgesehen. Hoffentlich ohne LKW Panne.

Eingestellt von joneubaujo
Montag, 7 August, 2017 - 17:49

Ganz so ruhig war es während der Urlaubszeit der Baufirma nun doch nicht auf der Baustelle. Die Bodenplatte ist nun gut abgetrocknet und seit einer Woche stehen die Steine und Verblender da und warten darauf, dass es losgeht.

Auf Empfehlung eines Nachbarn haben wir sehr schnell einen Brunnenbauer gefunden. Innerhalb kurzer Zeit war der Termin festgelegt, der Brunnen gespült und funktionsfähig an uns übergeben worden. Danke an die Firma Nottbusch yesfür die gute Leistung.

Ebenso fleißig waren zwischenzeitlich die Pflasterer. Galt es doch, die eine Grundstücksgrenze wegen des Höhenunterschiedes mit L-Steinen einzufassen und auf der anderen Seite eine Pflasterfläche für das Gartenhaus herzustellen. Und wo sie schon einmal dabei waren, haben sie auch gleich die Schächte und Leitungen für die Regenwasserversickerung mit eingebaut.yes

Toll, wir haben zwar noch kein Haus, aber das Regenwasser kann schon mal abfließen.wink

Nach unserer Meinung können L-Steine nicht sauberer und exakter verlegt werden. In Eigenleistung wäre das sicherlich nicht so gut möglich gewesen.

Wir schreiben heute den 31.07.2017 und es rücken die Maurer an. Tolle Jungs!!! Jeder werkelt still vor sich hin und nach drei Tagen ist das Erdgeschoß fast fertig. Jeden Abend wird die Baustelle aufgeräumt und durchgefegt. Da haben wir bei unseren Besichtigungstouren auf anderen Baustellen auch schon ganz andere Sachen gesehen.

Der Bauzeitenplan ist sehr eng gesteckt, und nach Aussagen der Maurer sollen bis zur Erstellung des Dachstuhls nur noch wenige Tage vergehen.

Das Thema Fliesen konnte zwischenzeitlich auch erledigt werden. Bei der Firma Röhrs in Hassendorf sind wir fündig geworden. Der Spagat zwischen Preis und Optik ist auch dank der guten Beratung von Herrn Wöhler gelungenyes. Die Aufpreise sollten sich so in Grenzen halten.

Da wir schon in der Gegend waren, sind wir gleich weiter nach Sittensen gefahren und haben dort die Pflastersteine für die Terrasse und die anderen Bereiche ausgesucht. Auch hier haben wir moderate Preise vorgefunden.

Für die kommende Woche sind die Deckenplatten terminiert und wir hoffen, dass es in diesem Tempo so weitergeht.

Eingestellt von joneubaujo