Hendrik & Svenja

Beschreibung / Vorwort:

Ein herzliches Moin Moin von der schönen Ostseeküste!

Als kleinen Einstieg in unser Bautagebuch möchten wir uns und unser Lebensprojekt einmal kurz vorstellen.

Da sich bei uns Familienzuwachs angekündigt hat, haben wir uns dazu entschieden, nach fast 7 Jahren die gemeinsame Mietwohnung gegen den Traum vom Eigenheim zu tauschen. Durch einen Tipp meines Vaters und viel Glück, fanden wir binnen 4 Wochen das perfekte Grundstück mit der für uns optimalen Lage in einem Neubaugebiet in Klein Wesenberg, einem Dörfchen zwischen Lübeck und Reinfeld. Es gibt so gut wie keine Bauauflagen oder Einschränkungen.

Nach diesem Glückstreffer, konnten wir uns dann recht schnell voll und ganz der Bauträgersuche widmen. Wir haben uns für ein Fertighaus mit Holzständerwerk ohne Keller entschieden. Zudem favorisieren wir ein altersgerechtes Bungalow ohne große Barieren und ohne Treppen zum Putzen.

Da wir beide große skandinavien Fans sind, war für uns relativ schnell klar, was wir suchen. Es soll ein Bungalow im typisch dänisch oder schwedischem Stil werden, mit großen Fensterfronten und offenen lichtdurchfluteten Räumen. Wer jetzt aber denkt, man hat die Anzahl der Bauträger stark reduziert, der irrt genauso wie wir. Über 20 Kataloge und Anbieter haben wir seit dem geprüft und uns zuerst eine kleine Vorauswahl zusammengestellt. Wie die Wahl auf EBH fiel, habe ich in den ersten Blogs genauer beschrieben.

Wir freuen uns auf die nächsten spannenden Monate und halten euch mit unserem Erfahrungsbericht auf dem laufenden.

Schöne Grüße aus Lübeck

Hendrik & Svenja

 

 

Letzte 5 Blogeinträge:

Mittwoch, 22 November, 2017 - 13:14

Nach langem hin und her, liegt uns nun die Genehmigungsfreistellung vom Bauamt vor und wir können theoretisch anfangen zu bauen. Einzig die Genehmigung für den Entwässerungsantrag fehlt noch. Ich hoffe jedoch das sich das Umweltamt mit meinen zwei Regenwasserschächten zufrieden gibt und diese in den nächsten Tagen auch erfolgt.

Ansonsten sieht der Plan nun vor, das EBH Anfang Februar die Bodenplatte schütten will und hierzu die erforderlichen Termine mit dem Vermessungsbüro für die Absteckung und dem Tiefbauer für den Aushub abspricht und koordiniert, sowie den Bau rechtzeitig anzeigt. In der ersten Märzwoche soll dann die Hausstellung erfolgen.

Wir haben diese Woche alle nötigen Versicherungen abgeschlossen (Bauherrenhaftpflicht, Beuleistungsversicherung, Bauhelferversicherung, Grundbesitzhaftpflicht) und hoffen uns nach dem nächsten großen Termin, der Feinbemusterung des Hauses, rechtzeitig vor den Feiertagen etwas zurücklehnen zu können und uns auf den bevorstehenden Nachwuchs freuen.

 

 

Eingestellt von Sterntaler
Montag, 13 November, 2017 - 14:27

Wie bereits am 20. Oktober beschrieben, fehlte uns zu unserem Baufreistellungsverfahren (vereinfachte Baugenehmigung) die "wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung des gesammtelten Niederschlagswasser.

Auf deutsch: Ich benötige eine Genehmigung, mein Regenwasser auf dem Grundstück zu versickern, obwohl dies im B-Plan sogar gefordert wird.

Da EBH diese vorgehensweise wohl aus Berlin und Brandenburg nicht kannte, haben wir diese in unserem Bauantrag vergessen. Nachdem ich diese Information vom Umweltamt bekommen habe, beauftragte ich EBH diese auszustellen. Leider war das Umweltamt mit dem ersten Versuch nicht zufrieden, da der von EBH berechnete Schacht mit einem Durchmesser von 1000 mm und 3,20 m tiefe viel zu klein war. Zudem fehlte die Berechnung nach DWA-A 138 mit Systemskizze.

Nach etwas hin und her, kam dann heraus, das EBH diese Berechnung nicht vornehmen kann, sodass wir wieder wertvolle Zeit verloren haben. Jedoch konnte ich mit dem wirklich sehr hilfreichen Mitarbeiter vom Umweltamt absprechen, dass wir die "Baugenehmigung" schon einmal beim Amt einreichen und sobald er diese dann auf den Tisch bekommt, wartet er auf die fehlenden Unterlagen. Ich habe dann parallel eine externe Firma, die GBU Fahrenkrug, beauftrag mir die Berechnung und die Systemskizze zu erstellen.

Ergebnis:

Wir müssen jetzt zwei Sickerschächte mit einem Durchmesser von 1500 mm und 3,20 m tiefe bauen. Mehrkosten für Anfträge und Berechnungen knappe 780,00 €.

Kurioses:

Hätten wir eine Muldenversickerung geplant, also das Regenwasser in einen gezogenen Graben versickern lassen, wäre dies genehmigungsfrei gewesen, da nur unterirdische Versickerungskonzepte wie Schächte genehmigt werden müssen.  Hoch lebe die deutsche Bürokratie!

Zwischenfazit Bauantrag: durchwachsen 

Wer mit EBH baut, muss darauf achten, dass die Regenwasserabführung, sowie die Anträge für die Schmutzwassereinleitung nicht mit angeboten werden und die nötigen Anträge auch nicht in der Baugenehmigung mit enthalten sind. Die Extrakosten sind zwar überschaubar, aber man muss dies auch erst einmal alles wissen. Eine kurze Info vorab, wäre sicher sehr hilfreich für uns gewesen und hätte Zeit gesparrt. Andererseits war EBH auch sehr schnell bei der nachträglichen Beauftragung.

Eingestellt von Sterntaler
Montag, 13 November, 2017 - 13:40

Wieder einmal heißt es bei uns was lange währt wird endlich gut!

Mit dem letzten Notartermin am 30.10.17 sind wir ab sofort Grundstücksbesitzer in Klein Wesenberg. Wir warten zur Zeit nur noch auf die Bestätigung des Grundbuchamtes (ausnahmsweise einmal: Formsache)

Ansonsten haben wir jetzt eine Woche vor der geplanten Feinspezifikation bei EBH die geplanten Bautermine erhalten. Vorausgesetzt das Wetter spielt im Februar und März mit, wird in der KW 6 unser Tiefbauer "Ramm" aus Badendorf den Untergrund für die Bodenplatte vorbereiten. Zu gegebener Zeit, schreibe ich dann auch ein Erfahrungsbericht über den Tiefbauer. Diesen haben wir uns aufgrund von Empfehlungen selbst besorgt und mit ca.8.000 € sind wir nach teilweise echten Wucherangeboten anderer Wettbewerber wieder voll im Soll.

Die Bodenplatte soll dann unmittelbar im Anschluss folgen, damit diese dann bis zum Hausstellungstermin am 07.03.2017 voll ausgehärtet ist.

Wäre jetzt nicht noch das kleine Problem mit unserem Baufreistellungsantrag würde ich euphorisch schon einmal die Richtkrone bestellen, aber davon mehr im nächsten Eintrag.

 

Eingestellt von Sterntaler
Montag, 23 Oktober, 2017 - 12:12

Nachdem wir ja bereits letzte Woche feststellen musste, dass uns der Entwässerungsantrag fehlt und noch schnell angefertigt werden muss, sind uns bei der genauen Durchsicht weitere Unstimmigkeiten aufgefallen.

Zum einen fehlt in der Giebelansicht (Ostansicht) das eingeplante Dreiecksfenster.

    

Der zweite Fehler viel uns bei der Position der Luft-Wasser-Wärmepumpe auf. Diese sollte ebenfalls an die oben abgebildete Seite montiert werden, da wir die weiteste Entfernung zu den Nachbarn, einplanen wollten und wir zu der Seite selbst keine zu öffnenden Fenster haben. EBH zeichnete diese aber direkt neben die Kinderzimmerfenster zur Nordseite. Hier haben wir nur 4 m bis zum Nachbargrundstück und unsere besagenten Zimmerfenster. Wir müssten eine Schallhaube einplanen, die uns ca. 2.500 € zusätzlich kosten würde. Natürlich würden wir die eigene Lärmbelästigung, den möglichen Ärger mit den neuen Nachbarn, sowie die Mehrkosten gerne umgehen und lassen EBH noch einmal an die Pläne. Das Haus wird jetzt 65 cm nach hinten versetzt, damit damit wir die Pumpe nach vorn auf die Ost-Seite setzten können und trotzdem im Baufenster bleiben.

Also auf ein neues!!! :(

Eingestellt von Sterntaler
Freitag, 20 Oktober, 2017 - 13:15

Heute Morgen erhielten wir per Post unseren Baugenehmigungsfreistellungsantrag vom Architektenbüro. Diesen können wir nun in mehreren Ausführungen an das Amt Nordstormarn, an die Gemeinde Wesenberg und an EBH unterschrieben weiterleiten. Da wir keinen Bauantrag im Baugenehmigungsverfahren einreichen müssen, sondern nur eine Genehmigungsfreistellung, sollte dieser binnen 4 Wochen genehmigt sein. Dieses Verfahren ist möglich, da wir im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes liegen und aus diesem mit unserem Bauvorhaben auch nicht Abweichen. Kleiner Tipp an alle zukünftigen Häuslebauer: Fragt bei eurem zuständigen Amt expliziet nach dieser Antragsform. So können einige wertvolle Wochen und teilweise Monate gesparrt werden.

Einziges Problem welches uns ereilt hat, ist das Fehlen des Entwässerungsantrages. Leider wurde dieser nicht automatisch von EBH´s Architektenbüro mit angefertigt, da dieser wohl nicht in allen Regionen Deutschlands erforderlich ist. Dieser muss nun mit Hochdruck angefertigt und dem Freistellungsantrag beigefügt werden. Das Nachreichen dieser Unterlagen ist leider sehr nachteilhaft, da wir automatisch in das langwiriege Genehmigungsverfahren rutschen, sobald die Unterlagen nicht komplett vollständig sind.

Auch hier hätten wir uns gewünscht, etwas umfangreicher vom Architektenbüro beraten worden zu sein. Wie beim "hin und her" mit den Kanalplänen, hakt es hier wohl leider wieder an den regionalen Unterschieden und Feinheiten, wo ein ortsansässiger Architekt vielleicht von Vorteil gewesen wäre.

Eingestellt von Sterntaler