Lena und Peter

Beschreibung / Vorwort:

Wir, eine 4 köpfige Familie, haben uns entschlossen ein Haus zu bauen.

Nachdem wir länger auf der Suche nach einer kompetenten Firma für Fertighäuser waren, sind wir auf die Firma Allkauf gestoßen.

Mit einem erhöhten Kniestock von 1,50 m und 38° Dachneigung haben wir insgesamt 130 m2 Wohnfläche auf 2 Etagen. Im EG haben wir neben Flur, Treppenhaus, Gäste-WC eine halboffene Küche, die direkt an das Wohn-/Esszimmer angrenzen wird. Im OG haben wir 3 Zimmer und das Hauptbad. Da wir mit Keller bauen, befindet sich unser HWR im Keller.

Zu Beginn unserer Planung haben wir viel wissenswertes und Interessantes aus diversen Blogs und Foren erfahren können. Nun wollen wir natürlich etwas zurückgeben und anderen dabei helfen, indem wir einen Einblick in unser Projekt gewähren und natürlich sammeln wir auf diese Weise auch selbst unsere Erinnerungen an diese spannende Zeit!

Viel Spaß beim Lesen unserer Eigenheimentstehungsgeschichte,

Lena & Peter

 

Letzte 5 Blogeinträge:

Mittwoch, 6 September, 2017 - 16:42

Am Mittwoch, den 6. September 2017, hatten wir dann auch schon unsere lang ersehnte Bemusterung. Die Terminvereinbarung lief telefonisch ab. Mobau hatte uns 2,5 Wochen vorher kontaktiert und mit uns einen möglichen Termin in den kommenden 2-3 Wochen abgesprochen. Uns wurde für den Abend vorher ein Hotelzimmer von Allkauf zur Verfügung gestellt, da wir eine Anreise von ca. 672 km nach Heinsberg anzutreten hatten. Für das Abendessen wurde uns eine Verzehrkostenpauschale von 15 € pro Person gutgeschrieben und das Frühstück war vielseitig und für uns kostenlos.

Zu der eigentlichen Bemusterung:

Um 8.00 Uhr hatten wir unseren Termin (vom Hotel ins Bemusterungszentrum sind es ca. 25 Minuten). Frau Zedelmayer, unsere Beraterin für diesen Tag, begrüßte uns sehr freundlich und zuvorkommend. Sie bat uns erst freundlich an Ihren Schreibtisch, um Grundrisse und Ausbaupakete mit uns abzustimmen – also mit uns zusammen zu kontrollieren, ob alle vorgelegten Unterlagen aktuell und fehlerfrei sind. Mit kleiner Verzögerung kam auch unser Hausverkäufer am Bemusterungszentrum an und begleitete uns mit Frau Zedelmayer durch den Tag.

Im Anschluss durften wir uns zuerst unsere Bodenbeläge für unser zukünftiges Haus aussuchen. Wir fingen mit den Badfliesen an. Wir entschieden uns nach mehrmaligen hin und her für eine hellgraue Fliese in Betonoptik für den Boden und große weiße Fliesen für die Wände. In unserem Hausvertrag ist für Gäste WC und Hauptbad nur ein Fliesenspiegel von 1,50 m vorgesehen. Wir haben diesem im Gäste WC beibehalten, im Hauptbad jedoch auf Deckenhöhe aufgemustert. Zudem haben wir uns hinter dem WC und hinter der Duschamatur dazu entschieden einen Fliesenstreifen mit Holzoptikfliesen zu gestalten (Anschaulich auf Bild 3, nur mit anderen Fliesen).

Die Badfliesen (Boden) mit Holzoptikfliese:

Wandfliesen:

Wandfliesen mit einer andern Fliesenfarbe als Spiegel hinter WC und Duschamatur:

Während die Beraterin die Anzahl und die Fliesennummern in ihr Tablet eingab, machten wir uns auf die Suche nach unseren anderen Bodenbelägen. Für uns war von Anfang an klar, dass wir im gesamten EG einheitliche Fliesen wollten, da diese einfach zu pflegen sind und in Kombination mit der Fußbodenheizung eine angenehme Wärme ausstrahlen. Hier wurde es etwas schwieriger und wir brauchten ein wenig länger um uns zu entscheiden. Da es sich um eine größere Fläche handelt, wollten wir keine Standardfliesengröße, da wir kein Feeling á la Metzger wollten, sondern warm und wohnlich. Die Beraterin zeigte uns sofort den Aufsteller mit den Größeren Fliesen und scheute nicht, in der Zentrale anzurufen um den Aufpreis jeder einzelnen Fliese zu erfragen (im Standard sind nur Fliesen bis Größe 30 cm x 60 cm, dies war uns jedoch zu klein für den Boden). Schließlich haben wir uns für eine 90 cm x 45 cm Bodenfliese in der Farbe greige entschieden (ja wirklich greige, wussten auch nicht, dass es diese Farbe gibt, aber es ist ein Farbton zwischen grau/beige und betonoptik), mit dem Aufpreis von ca. 33 € / qm.

Als nächstes waren wir daran den Laminat für das DG auszusuchen. Der Standard kam für uns nicht in Frage, wir fanden ihn wenig ansprechend, also suchten wir weiter. Uns schwebte ein Laminat vor, der eher dunkel gehalten ist aber nicht zu dunkel, relativ naturbelassen aussieht und seinen eigenen Charme hat. Dies ist uns zum Glück super gelungen. Es war Liebe auf den ersten Blick und die Entscheidung fiel uns trotz Aufpreis von ca. 9 € / qm nicht schwer.

Ansicht Laminat Vintage Eiche dunkel bei Tageslicht:

Ansicht Laminat Vinatge Eiche dunkel am Abend mit Deckenlicht:

Endlich waren wir mit den Bodenbelägen fertig und nach einer kurzen Trinkpause ging es für uns weiter in Richtung Sanitärobjekte.

Bei der Badewanne haben wir uns für das Standardmodell entschieden. Für den normalen Badealltag vollkommen ausreichend, nicht zu groß und nicht zu klein! Das Mosaik haben wir nicht genommen, sondern haben uns für unsere normalen Wandfliesen entschieden.

Bereits beim Architektengespräch haben wir uns für eine bodengleiche Dusche entschieden. Die Standardglaselemente bestehen aus einem festen Glaselement und einer Türe aus Glas. Da die Dusche bei uns an der Ecke des Bades steht hatten wir auch nur zwei Glaselemente benötigt. Bei der Duschamatur blieben wir ebenfalls im Standard.

Anschließend ging es zu den WCs. Im Standard gibt es im Bemusterungszentrum leider eine sehr rare und unschöne Auswahl an Standard-WCs, also haben wir uns für ein Modell mit Aufpreis entschieden (Kostenpunkt jeweils ca. 240 Euro, also für Hauptbad + Gäste WC gesamt 480 €). Zudem haben wir die Standarddrückerplatte gegen eine etwas moderner getauscht, mit einem Aufpreis von ca. 20€/ Drückerplatte.

Bei den Waschbecken sind wir wieder weitestgehend im Standard geblieben. Im Gäste WC haben wir ein kleineres Modell mit einem offenen Siphon gewählt. Beim Siphon haben wir aufgemustert auf eine Designervariante (da ich diesen ansprechender fand bei einem offenen Bereich, den man immer sieht). Im Hauptbad haben wir ein Standardwaschbecken gewählt, das in den eckigen Stil geht und einen versteckten Siphon, hinter einer passenden Blende.

Waschbecken Hauptbad:

Waschbecken Gäse-WC:

Wir haben uns schon im Vorfeld dazu entschieden unsere Wände mit Rollputz zu streichen, weshalb wir uns gleich dazu entschieden haben die (herkömmliche) Raufasertapete auszumustern - allerdings entfällt auch Zubehör hierfür - für uns aber unwichtig... also eine Gutschrift von ca. 800 Euro erhalten.

Anschließend ging es weiter zu den Innentüren. Dort gibt es unserer Meinung nach ein sehr vielfältiges Angebot. Wir sind jedoch im Standard geblieben mit den weißen Türen in Röhrenspantechnik. Auch die Türgriffe der Innentüren sind im Standard enthalten. Nur in den beiden Bädern haben wir kein Standardschloss genommen, sondern haben auf ein WC-Schloss aufgemustert (ca. 35€ / pro Schloss).

Da ich auf keinen Fall ein Fensterbrett aus Pressspan wollte, haben wir dort gezwungenermaßen aufmustern müssen. Wir haben und hierbei für die „edlere“ Variante des Marmors entschieden. Hier lagen wir bei ca. 25 € / Fensterbank.

Bei der Haustüre haben wir uns für eine Variante entschieden, die leider im Bemusterungszentrum nicht aufgebaut war, jedoch auch im Standard liegt. Außen anthrazit und innen weiß mit 4 größeren Fenstern in der Mitte der Türe. Einzig den Außentürgriff haben wir für 20 € aufgemustert.

Dank unseres Color Line-Gutscheines konnten wir sie Treppe in den Farben graphit, weiß, hellgrau, schwarz, oder Standard Eichenoptik ohne Mehrpreis auswählen inkl. Edelstahl-Stäben! Wir entschieden uns für eine hellgraue Variante.

 

 

 

 

 

Eingestellt von nestbau-reiter
Freitag, 1 September, 2017 - 14:53

Am Freitag, den 1. September 2017 um 12 Uhr, hatten wir unser Baustellengespräch mit der Firma Glatthaar. Herr Münsterer, der uns zugeteilt wurde, war sehr nett und kompetent. Wir trafen uns am Grundstück. Wir luden unseren Tierbauer ebenfalls zu diesem Gespräch ein, damit der Kellerbauer und der Tiefbauer sich gleich über den Vorgang austauschen konnten und gegebenenfalls gleich wichtige Punkte mit uns zusammen besprechen können. Da es an diesem Tag sehr regnerisch war, verlegten wir nach Baugrundbesichtigung das Gespräch in den nahegelegenen Wirt. Dort angekommen erklärte uns Herr Münsterer in aller Ruhe alle Vorgänge und jeden einzelnen Punkt auf den Verträgen, die er dabei hatte. Er gab uns nützliche Tipps, was wir selber machen können, was wir lieber machen lassen sollten und wie es für uns günstiger kommt. Da wir ein Doppelhaus bauen, zeigte er uns auch Möglichkeiten auf, welche Posten wir uns mit der anderen Baufamilie teilen können und dadurch beide Parteien ein bisschen einsparen können. Er nahm sich viel Zeit für unsere Fragen und gab sehr ausführliche und kompetente Antworten. Im Anschluss unterschrieben wir das Protokoll.

Wichtige Punkte haben sich für uns herauskristallisiert:

  • Wir brauchen eine halbseitige Straßensperre, damit der Kran und die Lastwagen mit den Kellerwänden problemlos an unseren Baugrund heranfahren können
  • Mehr-Stahl und Mehr-Beton wird evtl. nach Aufwand an uns berechnet ( sollte jedoch sehr unwahrscheinlich sein, dass dies benötigt wird)
  • die Bedingungen unseres Grundstücks sind optimal (keine Erdbebenzone usw.)
  • bis zum Termin sollte Bauwasser- und Baustrom liegen
  • das Schnurgerüst soll von uns gesteckt werden (so können wir Kosten sparen, wir hatten es jedoch schon am Tag des Architektengesprächs über Allkauf mitgekauft)
  • auch ein Baustellen-WC sollte bis zum Termin stehen (pro Woche ca. 30 Euro)
  • der Termin zur Erstellung der Bodenplatte wird uns per Mail schnellstmöglich nach Projektfreigabe bekanntgegeben, sodass wir uns dann rechtzeitig um alles kümmern können!

Die Fa. Glatthaar hinterließ bei uns einen ersten sehr positiven Eindruck und wir freuen uns wenn es nun endlich vorwärts geht. Sobald nun die Kaufpreissicherstellung von der Bank kommt, können wir dem Tiefbauer mitteilen, dass die Baugrube ausgehoben werden kann.

Achja,endlich haben wir nun seit heute auch eine Bautafel ;)

Eingestellt von nestbau-reiter
Freitag, 7 Juli, 2017 - 14:20

Nachdem Herr Brunk uns unmissverständlich klar gemacht hatte, dass er uns nicht wirklich leiden kann, warteten wir dementsprechend lange auf unsere Baumappe, die uns von SHW für den Bauantrag in dreifacher Ausführung zugeschickt werden sollte. Die Baumappe ging am 28. Juni 2017 endlich bei uns ein. Gerade noch rechtzeitig, damit wir die Baumappe für die nächste Gemeinderatssitzung abgeben konnten, dachten wir. Bei genauerem Hinsehen ist uns aufgefallen, dass auch hier die Hauspläne nicht stimmten. Wir kontrollierten jede Wand, jedes Fenster und jede qm Zahl…..wenn man es vereinfacht ausdrücken will, stimmten von 10 Angaben gerade mal 5….zudem kam dazu, dass die Baumappe nicht nur einen Rechtschreibfehler aufwies… enttäuscht von der schlampigen Arbeit von SHW wandten wir uns an SHW. Da Herr Brunk für uns leider immer noch, weder telefonisch noch via Mail zu erreichen ist, hielten wir Rücksprache mit Frau Stör, eine Mitarbeiterin von SHW. Frau Stör war, anders wie Herr Brunk, sehr zuvorkommend und auch stets für uns erreichbar. Sie sendete uns in den nächsten zwei Tagen sowohl die Hauspläne in Korrektur zu, als auch die Seiten des Bauantrags, in denen wir die Rechtschreibfehler ausfindig gemacht hatten. Nun konnten wir die fehlerhaften Seiten austauschen und bei unserer Gemeinde abgeben. Am 7. Juli 2017 gaben wir unseren Bauantrag bei der Gemeinde ab und am 8. September 2017 bekamen wir die Baugenehmigung der Gemeinde zugesendet.

Da wir insgesamt ca. 1,40 m über dem Baufenster bauen, kostete uns die Befreiung hierfür bei der Gemeinde ca. 500 € (dies kann aber von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ausfallen). Am selben Tag schickten wir unsere Baugenehmigung zu Allkauf um schnell einen Bemusterungstermin zu bekommen.

Eingestellt von nestbau-reiter
Montag, 12 Juni, 2017 - 13:31

Nach unserem Architektengespräch waren wir der festen Überzeugung, dass es nun aufwärts geht. Schließlich kann doch der Stress nicht jetzt schon anfangen. Falsch gedacht….Wie im Eintrag „Das Architektengespräch“ bereits erwähnt, ist der Architekt, der die Pläne mit den Kunden zeichnet und bespricht nur eine Art Zwischenarchitekt. Er zeichnet die Pläne nach dem Kundengespräch soweit fertig, dass das große Architektenbüro in Gera (SHW Planung) die Pläne soweit fertig machen kann, dass diese für den Bauantrag zu verwenden sind.

In den Pfingstferien 2017 sind wir erst guten Gewissens mit unseren Kindern in den Urlaub geflogen. Uns wurde von Seiten Allkauf zugesichert, es ist nun alles am Laufen, die Pläne des Architekten brauchen bis zur Fertigstellung ca. 4- 6 Wochen. Nach 4 Wochen sollten wir eine E-Mail von SHW-Planung bekommen, in denen die vorläufigen Pläne im Anhang verfügbar sind. Wir sollten diese Pläne ein letztes Mal Kontrolle lesen und dann eine Bestätigungsmail an SHW zurückschicken, ob alles in Ordnung ist, oder nicht (falls nicht, auch die Mängelliste im Anhang). Leider fiel diese 4 Wochenfrist direkt in unseren Urlaub, nur gut, dass wir ein Hotel mit Internetverbindung gebucht hatten, damit wir die Fristen des Architekten einhalten konnten und es zu keinen größeren Verzögerungen kam.

Nach 4,5 Wochen fragten wir via Mail bei SHW nach, wann Sie uns die Pläne denn zuschicken würden, damit wir diese Korrektur lesen konnten (wir waren bereits im Urlaub und wollten nicht ständig an unseren Handys  hängen um auf die besagte Mail zu warten, schließlich waren wir im Urlaub und wollten die Zeit als Familie vor dem Baustess noch einmal gennießen). Daraufhin kam eine Mail von SHW zurück, wir sollten und gedulden und sie kommen schon noch. Ein paar Tage später kamen die Pläne schließlich auch, das Problem war nur, die waren nur so von Fehlern übersäht! Wände waren teils falsch eingezeichnet, Fenster waren falsch eingezeichnet, oder fehlten sogar….Der erste Gedanke war, warum hatten wir eigentlich ein Architektengespräch? Am Abend setzten wir uns zusammen und schrieben die Mängelliste zusammen, damit SHW diese beheben konnte. Zudem fragten wir in unserer Antwortmail, ob SHW nun alles Notwendige habe, um die Fristen termingerecht einhalten zu können, damit wir unser Ziel der Hausaufstellung dieses Jahr einen Schritt näher kommen. Statt sich über unser Feedback zu freuen, dass mir schnell und ausführlich geantwortet haben, kam eine sehr patzige und unfreundliche Mail von Herrn Brunk, dem Chef von SHW-Planung, an uns zurück. In dieser ging er uns an, dass wir nicht zu bestimmen hätten, welche Fristen sie als Planungsbüro einzuhalten haben, dass wir als Bauherren uns zu gedulden hätten und wir und doch vorher Gedanken machen sollten, wo wir welches Fenster haben wollen. Zudem wären wir zu ungeduldig und wollen ja lieber gestern einziehen, als morgen, was er unmöglich finde, wir würden Ihn bei seiner Arbeit behindern. Von der Antwort und dem Ton des SHW Chefs geschockt, schrieben wir ihm zurück, dass wir die Nachfrage, ob die Termine eingehalten werden können, nicht böse gemeint hatten, sondern eher als Information angedacht war. Zudem wollten wir uns nicht unterstellen lassen ungeduldig und behindernd wären (was übrigens sehr freundlich ausgedrückt ist, die tatsächliche Mail hatte eine andere Wortwahl…).

Die Mails haben wir an unseren Hausverkäufer weitergeleitet, da wir als Kunden den Umgangston mehr als unter der Gürtellinie fanden, als dieser Herrn Brunk schließlich darauf angesprochen hatte, hörten wir bis dato kein einziges Mal mehr persönlich von Ihm.

Eingestellt von nestbau-reiter
Mittwoch, 3 Mai, 2017 - 12:29

Endlich hatten wir das lang ersehnte Architektengespräch!

Der Architekt von Allkauf machte auf uns einen sehr kompetenten und erfahrenen Eindruck. Nach einer groben ersten Fragerunde fingen wir an uns den wesentlichen Plänen zu widmen. Wir fingen im Erdgeschoss an und arbeiteten uns in das Obergeschoss und anschließend in den Keller vor. Im Erdgeschoss hatten wir geplant den Standardgrundriss einschneidend zu ändern. Der Architekt half uns sehr gut unsere Pläne genauso umzusetzen, dass es unserem Traum entspricht, ohne dass utopische Mehrkosten auf uns zukommen.

Standardgrundrisse des Double 3

Geänderte Grundrisse nach unseren Wünschen

Im Prinzip haben wir das „Double 3“ einmal auf den Kopf gedreht und gespiegelt. Spiegeln ist in der Baubeschreibung als kostenfrei deklariert und dies hat sich so auch bestätigt.

Das auf den Kopf drehen war ebenfalls kostenfrei. Zudem mussten wir einige Wände versetzen. Darunter waren auch „schwarze Wände“, das heißt eigentlich nicht versetzbare Wände. Dies hat einen Aufpreis von ca 1.000 € ausgemacht.

Wir haben den Hauseingang versetzt und dadurch haben wir eine neue Aufteilung von Gäste-WC und HWR tätigen müssen. Da wir uns entschieden haben, unser Doppelhaus mit Keller zu bauen, haben wir den HWR im Keller eingeplant und im Erdgeschoss stattdessen  ein kleines Büro. Zudem haben wir uns eine kleine Garderobe gewünscht, die ebenso umgesetzt werden konnte von unserem Architekten.

Was uns hier besonders beindruckt hatte, dass das gesamte Architektengespräch ohne Medien abgehalten wurde, sondern auf klassische Weise mit Stift, Lineal und Pauspapier. Das Gespräch dauerte circa 4 Stunden. In dieser Zeit wurden die Pläne gezeichnet und geändert und das Planungsprotokoll geschrieben und gegengezeichnet.

Im Planungsprotokoll wurden alle notwendigen Dinge, wie Hausform, Fensterform / Farbe, Rollläden, Haustüre usw. festgesetzt. Das Planungsprotokoll wird der Baumappe beigefügt und ist dringend erforderlich für eine reibungsfreie Genehmigung bei der Gemeinde. Falls man jedoch das Ausbaupaket 2 von Allkauf dazu bucht, kann man die Posten (Fenster, Haustüre etc.) nochmals bei der Bemusterung abändern. Der Architekt teilte uns mit, die Pläne in den kommenden Tagen fertig zu machen und anschließend in das Architektenbüro nach Gera zu schicken, damit die Mitarbeiter dort die Pläne für die Baumappe zeichnen und digitalisieren können.  Bei anschließenden Fragen, war der Architekt schnell für uns erreichbar und gab uns immer Tipps, Ratschläge und Informationen.

 

Eingestellt von nestbau-reiter