wirbauenpassiv

Beschreibung / Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Mittwoch, 21 Juni, 2017 - 11:47

Die Küchenplanung - endlich ein angenehmes Thema smiley

Im Herbst 2016 haben wir bereits etliche Küchenstudios besucht. 

Eine Küche soll man parallel zum Haus planen. Dann hat man noch die Chance, die Grundrisse zu verändern. Zum Beispiel: eine Wand breiter planen, ein Fenster verschieben. Mit einem 3D Plan kann man sich die Küche ganz gut vorstellen.

 

Worauf soll man achten?

- offene oder geschlossene Küche ist eine Geschmacksache. ein Tipp für die Unentschlossenen: planen Sie Schiebetüren (aus Glas?) ein, die man in der Wand verstecken kann

- die richtige Höhe der Arbeitsplatte: sind Sie groß oder klein, so können Sie die Höhe verändern. Damit beugen Sie den Rückenschmerzen vor. 

- je weniger Eckschränke desto besser.

- genug Arbeitsfläche einplanen

- die Abstände ums Kochfeld und Spülbecken beachten

- genug Stauraum

- bei unteren Schränken: Schubladen in jede Größe bevorzugen!

 

Wir haben zum Glück eine große Speisekammer direkt hinter der Küchenzeile eingeplant. Wichtig: der Durchgang ist ohne Tür und es wird keine Fußbodenheizung verlegt. wir können dort offene Regale für die Vorräte hinstellen und jegliche Küchenmaschinen aufbewahren, die man selten nutzt oder den Müll schön sortieren.

 

Die Küche selbst ist wenig originell. Eher eine einfache, moderne Küchenzeile mit einer großen Kücheninsel. Wir setzen auf Bewährtes.

Bilder unter:

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2017/06/kuchenplanung.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 21 Juni, 2017 - 02:46

Ein Passivhaus muss luftdicht sein. Aber auch jedes neugebaute Haus sollte in der Rohbauphase mit dem Blower Door Test überprüft werden.

 

Was ist das?

Mit dem Blower Door Test wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Der Test dient dazu, Lecks in der Gebäudehülle aufzuspüren.

 

Warum ist das wichtig?

Es gibt keine absolut luftdichte Häuser. Trotzdem ist es wichtig, möglichst luftdicht zu bauen.

Eine Geschichte dazu:

Es ist ein kalter, windiger Herbsttag. Sie ziehen einen dicken Wollpullover an und gehen nach draußen. Werden Sie frieren oder nicht?

Natürlich werden Sie frieren. Sie spüren den kalten Wind durch die Wolle hindurch. 

Sie ziehen eine dünne Windjacke auf den Pulli und schon fühlen Sie sich wohl. Die Jacke schützt Sie vor dem Wird und der Pullover vor der Kälte. 

 

Um besseren energetischen Standard zu erreichen werden die Häuser heute gut gedämmt. Wenn man auf luftdichte Ausführung nicht achtet, wird die beste Dämmung ihren Zweck nicht erfüllen. Das Haus verliert die warme Luft durch die Leckagen. 

 

Die Nachteile bei undichten Häusern:

- höhere Heizkosten

- Unbehaglichkeit (Zugluft), geminderter Wohnkomfort 

- mit der Zeit schwerwiegende Bauschäden 

mehr unter:

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2017/06/blower-door-test.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Montag, 19 Juni, 2017 - 02:36

das hätte ich schon früher schreiben sollen smiley

Der zeitliche Ablauf unserer Baustelle: 

 

Dezember 2015 - Entscheidung eine Doppelhaushälfte vom Bauträger zu kaufen

 

Februar 2016 - der energetische Standard des Hauses entsprach nicht unseren Erwartungen

 

Februar 2016 - Reservierung des Baugrundstücks in Nidderau 

 

März-Mai 2016 - Auswahl des Bauunternehmens

 

Juni 2016 - August 2016 - Finanzierung

 

August 2016 - Grundstückserwerb beim Notar

 

September 2016 - Bemusterung

 

Dezember 2016 - Antrag auf die Baugenehmigung

 

06.03.2017 - Grobabsteckung

 

14.03.2017 - (endlich) die Baugenehmigung

 

27.03. - 07.04.2017 - Bodenplatte

 

24.04.2017 - das Haus kommt

 

28.04.2017 - das Dach ist fertig

 

05.05.2017 - Fenster und Tür wurden montiert

 

08.05.2017 - Deckendämmung

 

16.05.2017 - Dampfbremse

 

22.05.2017 - Elektroinstallation

 

24.05.2017 - Photovoltaikanlage

 

08.06.2017 - Blower Door Test

 

09.06.2017 - Außendämmung der Fassade

 

10.06.2017 - Gipsplatten montiert

 

14.06.2017 - Schüttung

mehr unter:

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2017/06/zeitplan.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 14 Juni, 2017 - 10:36

Bei jedem Fertighaus muss man mit der Planung der Elektroinstallation lange Zeit vor dem Bauen beginnen.

Die Bauherren müssen sich fragen, was für Beleuchtung, wie viele Steckdosen, Alarmanlage oder ein Smart Home System kommen wird oder auch nicht.

Viele Smart Home Systeme, wie KNX, werden durch extra Busleitungen verlegt.

Wir haben uns den Hersteller Fibaro ausgesucht. Fibaro ist eine Kabellose Hausautomation. Es ermöglicht die komplette Steuerung eines Z-Wave-Netzes über Webbrowser am PC oder über Smartphones. Darüber werde ich später mehr schreiben.

Ich habe mich gegen KNX entschieden, da Fibaro auch einem Laien ermöglicht die Szenen zu schreiben. Bei KNX gestaltet sich das deutlich schwieriger.

 

Die detaillierte Planung von Steckdosen, Rollläden Steuerung, Lichtschaltern wird an die Produktion weiter gegeben.

Je nach Anbieter kommen die Wände entweder mit den elektrischen Leitungen bereits aus dem Werk, oder zumindest werden die Wände für die Elektroinstallation vorbereitet.

In unserem Fall, bei Wir-Leben-Haus, wurden bereits im Werk auf der Wandinnenseite entsprechende Öffnungen und Kanäle für elektrische Verkabelung, Steckdosen und Schalter gefräst.

 

Hier kommt eine Liste, die zukünftige Bauherren gut gebrauchen können (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

 

Beleuchtung:

was für Lampen, wie viele und wohin:

Hängelampen zB über dem Esstisch (wie groß wird der Tisch?)

Einbauspots (häufig abgehängte Decke nötig)

stehende Lampen (extra Steckdose)

TV Möbel oder Regale Beleuchtung - RGBW Streifen mit der Option die Farben zu wecheln (meist mit einer Fernbedienung)

Arbeitsplatte und Kücheninsel Beleuchtung

spritzwassergeschützte Leuchten für Badezimmer, Spiegelbeleuchtung

Schreibtisch Lampe

Nachttisch Lampen

Kleiderschrankbeleuchtung

Treppen- und Flurbeleuchtung

Hauswirtschaftsraum, Speisekammer, Abstellraum

Dachboden- und Kellerbeleuchtung

Dekolicht: Bilder Spots oder Weihnachtsbeleuchtung

 

Wie wird das Licht gesteuert:

Lichtschalter,

Wechselschalter (am Anfang und am Ende des Flurs, Treppe unten und oben, Schlafzimmer an der Tür und am Bed),

mit dem Smartphone (auch ein Ausschaltknopf für alle Lichter)

Licht mit Bewegungsmelder

- zu empfehlen in den Fluren, Treppen und Räumen, die man für kurze Zeit und häufig mit der Wäsche, den Einkaufstüten oder dem Müll beladen betritt

 

in den Kleiderschränken müssen nicht unbedingt Leitungen verlegt werden. LED brauchen wenig Strom und kommen mit Batterien gut aus.

 

Soll das Licht gedimmt werden?

 

mehr unter:

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2017/06/elektroinstallation.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 7 Juni, 2017 - 22:23

Die energetische Autarkie bedeutet die Selbstversorgung mit der Energie in den eigenen vier Wänden.

Am einfachsten ist es bei den Neubauten, die mit einer Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage ausgestattet sind.

Dann fällt die Pellets-, Öl- oder die Gasrechnung schon mal weg.

Der Strom ist die einzige Energiequelle, die wir selbst produzieren und vielseitig einsetzen können.

 

Ist es überhaupt möglich?

Ja. Es ist machbar.

Um 100% zu schaffen, muss man entweder sehr großen Aufwand betreiben und/oder die perfekte Lage und das perfekte Haus haben. In der Zukunft wird es aber einen Weg geben (siehe unten).

Dennoch sind 70-75 % Autarkie heute durchaus realistisch. Es gibt Haushalte, die jährlich 80 % oder mehr erreichen.

 

Wovon hängt die Autarkiequote ab?

 

(Ich konzentriere mich auf Häuser, die mit einer Wärmepumpe beheizt werden.)

 

1. vom energetischen Standard des Hauses - Heizenergiebedarf

Je besser das Haus gedämmt ist, desto weniger Heizenergie wird verbraucht. Den besten Standard bietet das Passivhaus an. Die Heizenergie wird im Winter gebraucht, wenn die Photovoltaikanlage deutlich weniger Strom produziert. Darum ist der Punkt so wichtig.

Ein Passivhaus benötigt für die Heizung bei üblicher Nutzung nicht mehr als 1,5 Liter Öl oder 1,5 m3 Erdgas, oder eben 15 kWh Strom pro m2 Wohnfläche im Jahr.

Im Vergleich dazu verbraucht ein Niedrigenergiehaus gemäß gesetzlicher Mindestanforderungen über 75 % mehr Heizenergie.

 

Jährlicher Heizenergiebedarf für ein 140 m2 großes Haus in verschiedenen Standards:

 

Passivhaus - 2.100 kWh

KfW 40 - 3.500 kWh

KfW 55 - 4.900 kWh

KfW 70 - 6.300 kWh

EnEV2002 - 9.800 kWh

mehr unter

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

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