Mein Weblog

Vorwort:

Ein herzliches Moin Moin von der schönen Ostseeküste!

Als kleinen Einstieg in unser Bautagebuch möchten wir uns und unser Lebensprojekt einmal kurz vorstellen.

Da sich bei uns Familienzuwachs angekündigt hat, haben wir uns dazu entschieden, nach fast 7 Jahren die gemeinsame Mietwohnung gegen den Traum vom Eigenheim zu tauschen. Durch einen Tipp meines Vaters und viel Glück, fanden wir binnen 4 Wochen das perfekte Grundstück mit der für uns optimalen Lage in einem Neubaugebiet in Klein Wesenberg, einem Dörfchen zwischen Lübeck und Reinfeld. Es gibt so gut wie keine Bauauflagen oder Einschränkungen.

Nach diesem Glückstreffer, konnten wir uns dann recht schnell voll und ganz der Bauträgersuche widmen. Wir haben uns für ein Fertighaus mit Holzständerwerk ohne Keller entschieden. Zudem favorisieren wir ein altersgerechtes Bungalow ohne große Barieren und ohne Treppen zum Putzen.

Da wir beide große skandinavien Fans sind, war für uns relativ schnell klar, was wir suchen. Es soll ein Bungalow im typisch dänisch oder schwedischem Stil werden, mit großen Fensterfronten und offenen lichtdurchfluteten Räumen. Wer jetzt aber denkt, man hat die Anzahl der Bauträger stark reduziert, der irrt genauso wie wir. Über 20 Kataloge und Anbieter haben wir seit dem geprüft und uns zuerst eine kleine Vorauswahl zusammengestellt. Wie die Wahl auf EBH fiel, habe ich in den ersten Blogs genauer beschrieben.

Wir freuen uns auf die nächsten spannenden Monate und halten euch mit unserem Erfahrungsbericht auf dem laufenden.

Schöne Grüße aus Lübeck

Hendrik & Svenja

 

 

Letzte 5 Blogeinträge:

Freitag, 15 Dezember, 2017 - 16:14

Nachdem wir bei der Bemusterung schon erklärt bekamen, dass ein offener Giebel im HWR doch nicht möglich ist, da die Rohrleitungen auf ca. 2,20 m Höhe abgefangen werden müssen und wir hier nun eine abgehangene Decke eingesetzt bekommen, wurde uns nun mitgeteilt, das auch die freigelegten First- und Kehlbalken im offenen Giebelbereich nicht machbar sind. Leider verlaufen hier Lüftungsleitungen und die Lattung ist so aufgesetzt, dass sie die Kehlsparren komplett und den Firstbalken so gut wie überdecken. Zudem wurde uns mitgeteilt, dass die Holzqualität eh nur Balkenschichtholz NSI ist. Bedeutet Astlöcher, Risse, Äste, raue und blaue Stellen im Holz.

Beide Punkte waren im Verkaufsgespräch im März überhaupt kein Problem und die freigelegten Balken sogar ohne Mehrkosten. Hier bin ich nun erstmals wirklich enttäuscht, da wir im HWR enorm an Stauraum verlieren und die freigelegten Balken im Wohn- und Essbereich ein großer Wunsch von uns waren. Hier heißt es jetzt nach Alternativen suchen und daraus lernen. Wenn ich das nächste Mail "alles klein Problem" höre, lasse ich es mir gewiss schriftlich fixieren.

 

 

Eingestellt von Sterntaler
Mittwoch, 6 Dezember, 2017 - 10:01

Vor nun 1 1/2 Wochen waren wir zu Gast bei EBH in Königs Wusterhausen zur Feinbemusterung unseres Hauses. Da EBH generell 1 Tag für die Bemusterung einplant, wurde es ein langer und anstrengender Tag. Von 09:00 bis 17:00 Uhr bemusterten wir von den Dachpfannen bis zum Wasserhahn, von den Fenstern, über die Steckdosen bis zu den Lufteinlässen alles was unser Häuschen verbaut bekommt.

Wer eine etwas längere Anreise hat, sollte sich überlegen eine Übernachtung einzuplanen. In der unmittelbaren Umgebung gibt es viele preisgünstige und wunderschöne Landgasthöfe.

Als wir um 09:00 Uhr bei EBH aufschlugen, hat uns sofort Herr Mellack in Emfang genommen und ist mit uns den Grundriss durchgegangen. Position der Innenwände, Fensterposition sowie Ausführung, Sockel der Bodenplatte, Stützenhöhe der Terrassenüberdachung, Anordnung des HWR und Position der Be- und Entlüftungsgitter, Fassadenfarbe und Ausführung der Ziegel. Hier haben wir uns engobierte in matt schwarz gewünscht, anstelle der roten Standard-Dachziegel. Zudem dehmen wir gegen Mehrpreis einen Mehrspartenanschluss, Fenster mit Unterlicht, sowie eine Holzverstärkung in den Wänden im Küchenbereich, wo die Hängeschränke an die Wand kommen. Diese sind nötig, da EBH von Haus aus nur einfach mit Rigips verplankt. Obwohl wir gut vorbereitet waren und wenig Änderungen hatten, waren hiernach die ersten 3 Stunden weg.

Im Anschluss übernahm Herr Menzel den Bereich Elektoinstallation. Er ist mit uns Raum für Raum durchgegangen und hat die Position der Lichtauslässe, Steckdosen, Schalter und Anschlüsse festgelegt. Hier sind wir generell in der großen und breiten Standardpalette von EBH geblieben. Es wurde fast schwer die ganzen Standardsteckdosen einzuplanen. Als Mehrkosten haben wir uns ein paar Wechselschalter, Deckenstrahler im Bad, die Vorbereitung einer Weichwasseranlage, die Vorbereitung von SAT Anschlüssen in der Hauswand, sowie ein separates Stromkabel für den Außenbereich einplanen lassen.  

Um kurz nach 14:00 Uhr luden dann Herr Herr Schulz und Herr Böttinger für die Bemusterung der Bereiche Fliesen, Sanitär, Heizung und Einrichtung. Im Bad haben wir uns den Einbau einer gefließten ebenerdigen Dusche gewünscht. Badewanne, sowie Duschabtrennung lassen wir heraus nehmen, da wir hier im EBH Angebot nicht fündig geworden sind.  Als Aufpreis haben wir uns etwas schönere Tür- und Badarmaturen ausgesucht, sowie Stiltüren in Weißlack. Auch der Thron im Bad durfte etwas luxuriöser sein, denn wer liest seine Zeitung nicht gern wie Al Bundy auf einer Furguson 2000 ;) Für die Fliesen erhalten wir eine Gutschrift von 22 €/qm und können uns im Fliesenfachandel selber eindecken. Diese werden dann von EBH eingebaut. Spachtemasse, Kleber, Leisten etc wird von EBH gestellt.

Abschließend ist Herr Stimming mit uns dann gegen 16:00 Uhr noch die weitere Planung der Bodenplatte und der Hausstellung durchgegangen. Er hat uns die Anträge für den Wasser- und Bauwasseranschluss ausgefüllt und übernimmt die Koordination der Grundstückseinmessung, der Erdarbeiten und der Schüttung der Bodenplatte.

Abschließend kann mann resümierend sagen, dass es ein sehr anstrengender und sehr spannender Tag war. Alle Mitarbeiter waren sehr nett und haben sich viel Zeit genommen, die einzelnen Gewerke zu erklären. Gestern, knapp 10 Tage nach unserer Bemusterung erhielten wir dann eine genaue Aufstellung der bestellten Leistungen zur Kontrolle, Korrektur und Bestätigung. Wir waren sehr überrascht, als wir die Mehrkosten sahen. Da wir Duschabtrennung, Wanne und ein Dachlukenfenster aus dem Standard heraus genommen haben, liegen unsere zusätzlichen Kosten nur bei knapp 500,00 € zuzüglich der Elektospezi. Hier bekommen wir in ein paar Wochen eine gesonderte Aufstellung.

Bewertung:

sehr gute Betreung, sehr großes Standard- und Sondersortiment mit top Preisen und in allen Bereichen eine sehr gute Materialqualität. Einziger Nachteil sind die einschalig beplankten Innenwände für die eine Aufdoppelung sehr kostenintensiv werden würde.  

Eingestellt von Sterntaler
Mittwoch, 22 November, 2017 - 13:14

Nach langem hin und her, liegt uns nun die Genehmigungsfreistellung vom Bauamt vor und wir können theoretisch anfangen zu bauen. Einzig die Genehmigung für den Entwässerungsantrag fehlt noch. Ich hoffe jedoch das sich das Umweltamt mit meinen zwei Regenwasserschächten zufrieden gibt und diese in den nächsten Tagen auch erfolgt.

Ansonsten sieht der Plan nun vor, das EBH Anfang Februar die Bodenplatte schütten will und hierzu die erforderlichen Termine mit dem Vermessungsbüro für die Absteckung und dem Tiefbauer für den Aushub abspricht und koordiniert, sowie den Bau rechtzeitig anzeigt. In der ersten Märzwoche soll dann die Hausstellung erfolgen.

Wir haben diese Woche alle nötigen Versicherungen abgeschlossen (Bauherrenhaftpflicht, Beuleistungsversicherung, Bauhelferversicherung, Grundbesitzhaftpflicht) und hoffen uns nach dem nächsten großen Termin, der Feinbemusterung des Hauses, rechtzeitig vor den Feiertagen etwas zurücklehnen zu können und uns auf den bevorstehenden Nachwuchs freuen.

 

 

Eingestellt von Sterntaler
Montag, 13 November, 2017 - 14:27

Wie bereits am 20. Oktober beschrieben, fehlte uns zu unserem Baufreistellungsverfahren (vereinfachte Baugenehmigung) die "wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung des gesammtelten Niederschlagswasser.

Auf deutsch: Ich benötige eine Genehmigung, mein Regenwasser auf dem Grundstück zu versickern, obwohl dies im B-Plan sogar gefordert wird.

Da EBH diese vorgehensweise wohl aus Berlin und Brandenburg nicht kannte, haben wir diese in unserem Bauantrag vergessen. Nachdem ich diese Information vom Umweltamt bekommen habe, beauftragte ich EBH diese auszustellen. Leider war das Umweltamt mit dem ersten Versuch nicht zufrieden, da der von EBH berechnete Schacht mit einem Durchmesser von 1000 mm und 3,20 m tiefe viel zu klein war. Zudem fehlte die Berechnung nach DWA-A 138 mit Systemskizze.

Nach etwas hin und her, kam dann heraus, das EBH diese Berechnung nicht vornehmen kann, sodass wir wieder wertvolle Zeit verloren haben. Jedoch konnte ich mit dem wirklich sehr hilfreichen Mitarbeiter vom Umweltamt absprechen, dass wir die "Baugenehmigung" schon einmal beim Amt einreichen und sobald er diese dann auf den Tisch bekommt, wartet er auf die fehlenden Unterlagen. Ich habe dann parallel eine externe Firma, die GBU Fahrenkrug, beauftrag mir die Berechnung und die Systemskizze zu erstellen.

Ergebnis:

Wir müssen jetzt zwei Sickerschächte mit einem Durchmesser von 1500 mm und 3,20 m tiefe bauen. Mehrkosten für Anfträge und Berechnungen knappe 780,00 €.

Kurioses:

Hätten wir eine Muldenversickerung geplant, also das Regenwasser in einen gezogenen Graben versickern lassen, wäre dies genehmigungsfrei gewesen, da nur unterirdische Versickerungskonzepte wie Schächte genehmigt werden müssen.  Hoch lebe die deutsche Bürokratie!

Zwischenfazit Bauantrag: durchwachsen 

Wer mit EBH baut, muss darauf achten, dass die Regenwasserabführung, sowie die Anträge für die Schmutzwassereinleitung nicht mit angeboten werden und die nötigen Anträge auch nicht in der Baugenehmigung mit enthalten sind. Die Extrakosten sind zwar überschaubar, aber man muss dies auch erst einmal alles wissen. Eine kurze Info vorab, wäre sicher sehr hilfreich für uns gewesen und hätte Zeit gesparrt. Andererseits war EBH auch sehr schnell bei der nachträglichen Beauftragung.

Eingestellt von Sterntaler
Montag, 13 November, 2017 - 13:40

Wieder einmal heißt es bei uns was lange währt wird endlich gut!

Mit dem letzten Notartermin am 30.10.17 sind wir ab sofort Grundstücksbesitzer in Klein Wesenberg. Wir warten zur Zeit nur noch auf die Bestätigung des Grundbuchamtes (ausnahmsweise einmal: Formsache)

Ansonsten haben wir jetzt eine Woche vor der geplanten Feinspezifikation bei EBH die geplanten Bautermine erhalten. Vorausgesetzt das Wetter spielt im Februar und März mit, wird in der KW 6 unser Tiefbauer "Ramm" aus Badendorf den Untergrund für die Bodenplatte vorbereiten. Zu gegebener Zeit, schreibe ich dann auch ein Erfahrungsbericht über den Tiefbauer. Diesen haben wir uns aufgrund von Empfehlungen selbst besorgt und mit ca.8.000 € sind wir nach teilweise echten Wucherangeboten anderer Wettbewerber wieder voll im Soll.

Die Bodenplatte soll dann unmittelbar im Anschluss folgen, damit diese dann bis zum Hausstellungstermin am 07.03.2017 voll ausgehärtet ist.

Wäre jetzt nicht noch das kleine Problem mit unserem Baufreistellungsantrag würde ich euphorisch schon einmal die Richtkrone bestellen, aber davon mehr im nächsten Eintrag.

 

Eingestellt von Sterntaler