Mein Weblog

Vorwort:

Ein herzliches Moin Moin von der schönen Ostseeküste!

Als kleinen Einstieg in unser Bautagebuch möchten wir uns und unser Lebensprojekt einmal kurz vorstellen.

Da sich bei uns Familienzuwachs angekündigt hat, haben wir uns dazu entschieden, nach fast 7 Jahren die gemeinsame Mietwohnung gegen den Traum vom Eigenheim zu tauschen. Durch einen Tipp meines Vaters und viel Glück, fanden wir binnen 4 Wochen das perfekte Grundstück mit der für uns optimalen Lage in einem Neubaugebiet in Klein Wesenberg, einem Dörfchen zwischen Lübeck und Reinfeld. Es gibt so gut wie keine Bauauflagen oder Einschränkungen.

Nach diesem Glückstreffer, konnten wir uns dann recht schnell voll und ganz der Bauträgersuche widmen. Wir haben uns für ein Fertighaus mit Holzständerwerk ohne Keller entschieden. Zudem favorisieren wir ein altersgerechtes Bungalow ohne große Barieren und ohne Treppen zum Putzen.

Da wir beide große skandinavien Fans sind, war für uns relativ schnell klar, was wir suchen. Es soll ein Bungalow im typisch dänisch oder schwedischem Stil werden, mit großen Fensterfronten und offenen lichtdurchfluteten Räumen. Wer jetzt aber denkt, man hat die Anzahl der Bauträger stark reduziert, der irrt genauso wie wir. Über 20 Kataloge und Anbieter haben wir seit dem geprüft und uns zuerst eine kleine Vorauswahl zusammengestellt. Wie die Wahl auf EBH fiel, habe ich in den ersten Blogs genauer beschrieben.

Wir freuen uns auf die nächsten spannenden Monate und halten euch mit unserem Erfahrungsbericht auf dem laufenden.

Schöne Grüße aus Lübeck

Hendrik & Svenja

 

 

Letzte 5 Blogeinträge:

Dienstag, 13 Februar, 2018 - 10:01

Die Erdarbeiten sind komplett abgeschlossen und es ist einmal Zeit unseren Tiefbauer abschließend zu beurteilen. Wer in der Region Lübeck/Stormarn bauen möchte und einen schnellen, fairen und guten Tiefbauer sucht, ist bei der Firma Ramm aus Badendorf richtig aufgehoben. Die Vorschusslorbeeren, die er aufgrund von Empfehlungen hatte, wurden voll und ganz erfüllt.

1. Preis: Sein Erstangebot war im unteren fairen Preissegment. Auch die Sickerschächte hätte ich alleine nicht günstiger setzen können.

2. Qualität: Immer wie besprochen pünklich, schnell und kostenbewusst gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit dem Bauträger lief problemlos. Der Vorarbeiter von EBH war begeistert: "Der Baggerfahrer weiß was er da macht, so sollte jede Baustelle laufen". Die Arbeitsqualität war hervorragend.

3. Fair: Es wurde aufgrund des guten Untergrundes weniger Füllkies benötigt als geplant. Die Abschlussrechnung viel ohne Vorabinfo 1.940,00 € günstiger aus als angeboten. So lässt man sich doch gern überraschen!

Abschlussnote: 1+

 

Eingestellt von Sterntaler
Donnerstag, 8 Februar, 2018 - 10:41

Nachdem mein Tiefbauer fertig war, wurde letzte Woche noch mein Bauwasser angeschlossen. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, habe ich diesen dann am Wochenende mit ein paar Sparnplatten, Styropor, Dämwolle und Schaumplatten versucht, für die kommenden Tage winterfest zu machen.

 

Pünktlich am Montag Morgen rückte neben unserem Tiefbauer auch erstmals EBH an und hat unsere Bodenplatte abgesteckt. Anschließend wurden dann die umlaufende Erdungen, die KG-Rohre und der Mehrspartenanschluss verlegt, sowie der Sockel für unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe vorbereitet.

 

Am Dienstag war dann Eile geboten, da wir zum ersten Mal richtig Nachtfrost bekommen sollten und uns die Kiesplatte nicht einfrieren durfte. Am Morgen kam Tiefbauer Ramm mit dem Feinkies und brachte Ihn auf die Platte auf. Anschließend wurde plangezogen und EBH baute aus Styrodur die Hausumrandung nach, in der die erste Schicht Styrodurplatten verlegt wurde. Um 19:30 Uhr war dann alles frostsicher verpackt.

 

In der Nach auf Mittwoch fiel das Termometer dann auf -9 C° und wir sind wirklich auf den letzten Drücker fertig geworden. Nun wurde die erste Sperrschicht (ähnlich wie Dachpappe) auf die Isolierung geklebt und eine weitere Schicht dickere Styrodurplatten aufgelegt. Abschließend kam eine abdichtende Folienlage.

Am Donnerstag wurden dann zuerst die Heizschläuche für die Bodenheizung und die Belüftungsschläuche der Räume verlegt. Am Abend wurden dann noch die Bewehrung verbaut. Stahlkörbe für den Bereich der Wände und zuletzt Bewehrungsmatten über die gesamte Fläche. Somit waren wir dann Bereit für den Betonmischer.

Nachdem wir vorletzte Nacht die -11 C° Marke geknackt hatten, war die letzte Nacht mit -8C° wieder etwas milder. Die Jungs von EBH erledigten am Morgen noch Kleinarbeiten und um 11:00 Uhr traff ich mit meinem Baubegleiter Herr Reich auf der Baustelle ein. Er hat im Vorfeld die Statik geprüft und sich mit dem Betonwerk in Verbindung gesetzt. Wir haben uns die Datenblätter des verwendeten Beton geben lassen und konnten dies auf der Baustelle kontrollieren. Geliefert wurde warmer Beton, welcher im Werk mit 25 °C warmen Wasser und Frostschutz angemischt wurde. Nachdem mein Baubegleiter sich die Isolierung, die Heizschläuche, die Bewehrung und die Abdichtung genau angesehen hat stand das fachmännische Urteil fest. Mein Gefühl, welches ich in den letzten Tagen entwickelt habe, hatte sich bestätigt. EBH hat einen fehlerfreien Job gemacht. Die Bewehrung war sogar besser verbaut als vom Statiker gefordert. Somit konnte heute gegen 12:00 Uhr mit dem Schütten des Beton begonnen werden. Nach Schüttung hatte die graue Masse noch warme 16 C°. Mein Baubegleiter beobachtete das Treiben und war mit der Arbeitsqualität sehr zufrieden. Es wurde gleichmäßig gegossen, gekonnt mit dem Flaschenrüttler nachgearbeitet und sehr gewissenhaft glatt gezogen.

Die Arbeit lief wie am Schnürchen und mein Baubegleiter konnte sich verabschieden. Anschließend wurde erneut nachgemessen und Unebenheiten beseitigt. Zuletzt wurde dann die komplette Bodenplatte mit Isomatten ausgelegt, um sie gegen den Frost zu schützen und mit einer großen Plane abgedeckt, damit keine Feuchtigkeit entweichen kann.

Abschließend kann man sagen, dass die Arbeiten ohne Probleme von statten gingen, EBH qualitativ einen sehr guten Job gemacht hat und wir dem Traum vom Eigenehim ein großes Stück dichter gekommen sind. Nun hoffe ich, dass sich die Stadtwerke einmal bequemen und mir Baustrom genehmigen, bevor EBH in 2 1/2 Wochen ieder anrückt um das Haus zu stellen.

Eingestellt von Sterntaler
Donnerstag, 8 Februar, 2018 - 10:39

Traditionell wird beim Hausbau die Grundsteinlegung zelebriert. Da wir nun keinen "richtigen Grundstein" haben, werden wir eine Zeitkapsel mit in die Bodenplatte einlassen. Diese beinhaltete bei uns traditionell eine aktuelle Tageszeitung, die Baupläne, Familienbilder, Kleingeld, kleine Wollsocken und ein Schnuller vom Baby, etwas Kleingeld, ein Bauherrenbrief an die Nachwelt, unseren Familienstammbaum und Schnaps. 

Da mir 60,0 € für eine gekaufte Zeitkapsel etwas zu teuer zum einbetonieren waren, haben wir uns mit einer selbstgebauten Variante aus KG-Rohr beholfen. Kostenpunkt 3,5 €.

Diese wird nun nach Rücksprache mit unserem Bauleiter an einem sicheren Plätzchen am Freitag mit einbetoniert.

Eingestellt von Sterntaler
Donnerstag, 1 Februar, 2018 - 09:46

Nachdem uns Sturmtief Frederike die letzte Woche verschneit hatte, wurde es gestern wieder richtig laut in Klein Wesenberg. Unser Tiefbauer rückte wieder an schnürte die Grundfläche ab und begann mit dem Mutterbodenabtrag. Da mein eigentlicher Plan, diesen von einem bekannten Bauern abholen zu lassen, buchstäblich in das Wasser gefallen ist (die Felder sind zu nass, um sie zu befahren), habe ich nun die Wesenberger Alpen auf meinem Grundstück. Warscheinlich muss ich doch in den sauren Apfel beißen und eine Abfuhr bezahlen. Jedoch hat EBH sehr großzügig gerechnet und unser Tiefbauer benötigt wesentlich weniger Füllkies und Schotter als geplant. Somit können wir hier sogar noch ein paar Euro sparen.

Ansonsten lief die Tage alles wie am Schnürchen. Heute wurde der Plan mit Kies und Schotter abgedichtet und liegt nun bereit für die Bodenplatte. Nächste Woche will dann EBH anrücken und diese inklusive Fußbodenheizung und Rohrleitungen verlegen. Wieder einmal wurde uns jedoch Nachtfrost bis -5 C°vorhergesagt, daher hängt dieser Zeitplan am seidenen Faden.

Morgens halb 8 in Deutschland

Tiefbauer Ramm richtet den Untergrund für die Bodenplatte her

Kies und Schotter werden just in time angeliefert

die Bodenplatte kann kommen

Eingestellt von Sterntaler
Mittwoch, 17 Januar, 2018 - 21:36

Diese Woche war es endlich soweit. Nach monaten der Planung, Streitereien mit Ämtern, langes Gewarte und vielen Gebührenrechnungen wurde endlich etwas geschafft.

Am Dienstag kam der Vermesser, pünkltich einen Tag zu spät und steckte das Grundstück ab. EBH arbeitet mit der einfacheren und günstigeren sogenannten indirekten FEinabsteckung. Hierbei werden keine Schnurgerüste benötigt.

indirekte Feinabsteckung

 

Heute rollte dann endlich der erste Bagger und setzte meine riesigen Sickerschächte, die das Amt ja nach langem hin und her genehmigte. Zudem wurde schon einmal die Baustraße hergerichtet.

Als nächstes wird der Mutterboden abgetragen und das Schotterbett für das Fundament hergestellt. Sollte das Wetter mitspielen wird dann am 05. Februar die Bodenplatte gegossen.

Eingestellt von Sterntaler