Mein Weblog

Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Dienstag, 1 Mai, 2018 - 15:55

War das der wärmste April bis jetzt?

Wir haben jedenfalls die Heizung bereits im März ausgeschaltet. 

Das tückische an einem Passivhaus ist es: die Sonne scheint draußen, drinnen ist es wohlig warm. man denkt sich, es müsste doch auch draußen schön warm sein. dann gehen wir raus und ZONK - es ist kalt! seitdem checken wir die Außentemperatur auf dem Handy :)

ein Altbau braucht etwas mehr Zeit um sich zu erwärmen. es ist die Phase, wo die Heizung nicht mehr läuft und morgens friert man ein wenig beim Anziehen. das haben wir nicht und ich bin froh darüber: aus der Heizsaison direkt in den Sommer. 

Bei den hohen Temperaturen draußen mussten wir die Fenster gut verschatten.

Ich habe den Smart Home System bemüht und zwei Szenen geschrieben.

Vormittags werden die großen Fenster im Osten verschattet und nachmittags schließen die Süd-Rollläden automatisch. Da unsere Zimmer von zwei Seiten Fenster haben, gibt es noch genug Tageslicht im Raum. 

Bei der Hitze wird die Lüftungsanlage morgens und in der Nacht auf höhere Stufe gestellt oder wir öffnen einfach die Fenster. Die Verschattung und Lüftung sorgen für angenehme Temperaturen drinnen.

Hoffentlich wird die Taktik im Hochsommer aufgehen. 

Zurück zum Verbrauch im April

Bei dem Wetter hat unsere 9,76 kWp PV Anlage insgesamt 1177 kWh Solarstrom produziert. 

Nur ein Tag war stark verregnet.

Der gesamte Hausverbrauch betrug 307 kWh samt Warmwasserbereitung durch eine Luft-Wasser Wärmepumpe, einer Lüftungsanlage und den Haushaltsgeräten.

Wir haben 764 kWh ins Netz eingespeist.

und sagenhafte 4,2 kWh vom Netz bezogen :)

Somit erreichte das Haus 99% Autarkie im April.

Die Energiekosten im April:

4,2 kWh x 0,29 € = 1,218 €   Energiekosten

764 kWh x 0,1220 € = 93,208 € Einspeisevergütung

das macht 91,99 Euro plus

Natürlich kostet uns die Energie im Winter etwas mehr. 

Ob wir am Ende des Jahres bei Plus oder Minus sind, hängt eher vom Strompreis ab, als von unserem niedrigen Verbrauch. 

Am 28.08.2017 bekamen wir den Zweirichtungszähler.

Innerhalb von 245 Tagen haben wir 1.352 kWh aus dem Netz bezogen und 1.984 kWh ins Netz eingespeist.

Zur Erinnerung: das Passivhaus ist 156 m2 groß/klein, für 4 Personen, es wird mit der 5 kW Luft-Wasser Wärmepumpe geheizt (Fußbodenheizung + 2 elektrische Handtuchhalter in der Bädern), Lüftungsanlage, 9,76 kWp PV Anlage und 13,8 kW Stromspeicher. 

wir haben weder einen Kamin, noch einen Ofen/Kessel noch einen Schornstein. 

 

die April Statistik findet Ihr unter:

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/05/april-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Dienstag, 3 April, 2018 - 04:05

Wie die Zeit vergeht. Eigentlich bin ich gerade dabei einen Post über unsere Hausautomation zu schreiben und schon ist der nächste Monat um.

Im März hatten wir 2-3 Tage Schnee auf dem Dach. Sonst konnte die Heizung letzte Woche ganz ausgeschaltet werden, da die Sonne das Haus gut erwärmt. Die Tage werden länger und auch wenn sich die Sonne hinter den Wolken immer wieder versteckt, so reichen die solaren Gewinne aus, um die Temperatur von 23-24 Grad zu Hause zu halten. Ich weiß es nicht, was uns im April erwartet. Momentan sieht es nach einem Ende der Heizperiode aus.

Der erste Winter ist also vorbei. Dank dem ständigen Monitoring von unserem Stromspeicher gewinnen wir neue Erkenntnisse wofür und wie viel Strom wir überhaupt verbrauchen. Wir setzen uns mit unserem Verbrauch aktiv auseinander und lernen ständig dazu um den Eigenverbrauch des Solarstroms zu optimieren. Das ist der große Unterschied im Vergleich zu früheren Häusern, wo der Strom einfach aus der Steckdose kam und wir keine Ahnung über die Höhe des Verbrauchs hatten. Die Stromabrechnung glich einem Überraschungsei, nur das man weniger Freude daran hatte.

Wir sind sehr zufrieden mit den Energiewerten im März. Trotz der Heizung und der Warmwasserbereitung mit einer Luft-Wasser Wärmepumpe ist es uns gelungen 83% Autarkie im März zu erreichen.

Der Strombezug aus dem Netz betrug nur 74,3 kWh x 0,29 Euro = 21,55 Euro Energiekosten im März.

Wir haben 213 kWh ins Netz eingespeist.

Es lag vor allem an dem niedrigen Stromverbrauch 433 kWh - es lohnt sich ein Passivhaus zu bauen 

alle Statistiken unter

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/04/marz-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 1 März, 2018 - 13:07

Die letzte Woche im Februar war die kälteste in diesem Winter.

Bei sonnigem Frostwetter funktioniert das Passivhaus am besten. Das Haus heizt sich allein durch die Sonnenenergie auf, wie ein Gewächshaus. Durch die gute Dämmung kann die Wärme nicht entweichen. Gleich einer Thermoskanne hält das Haus die Wärme die ganze Nacht hindurch.

Dank der Lüftungsanlage bekommen wir rund um die Uhr frische, vorgewärmte Luft.

Bei -7 und -11 Graden draußen haben wir unsere Heizung am mehreren Tagen und Nächten ausgeschaltet. Es war zu warm zu Hause.

Gleichzeitig lief die Solarproduktion auf Hochtouren. Um die Energie zu nutzen, habe ich die Warmwasser Temperatur auf 60 Grad erhöht und intensiv gewaschen. Trotzdem ist es uns nicht gelungen den ganzen Solarstrom zu verwenden. Wir bräuchten ein Elektroauto.

Obwohl der Anfang des Monats etwas trüb war und am 04.02. der Schnee die PV Anlage verdeckte, hat das Haus im Februar mehr Strom produziert (546 kWh) als verbraucht (510 kWh).

Die Autarkie lag bei 65% - Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom inklusive.

Seit dem 19. Februar sind wir fast rund um die Uhr autark, ohne fossile Energieträger.

Statistiken unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 1 Februar, 2018 - 12:47

Hier sind die versprochenen Januar 2018 Energiewerte

= Heizung und Warmwasser (Luft-Wasser Wärmepumpe mit Fußbodenheizung) + Haushaltsstrom.

Wir sind zu 4 + Hund und wohnen in einem 156 m2 großen/kleinen Haus.

Das Haus hat keinen Kamin/Ofen/Kessel.

Wir hatten mehr Sonne im Januar als im Dezember. Die Stimmung und die Werte haben sich verbessert.

Ab jetzt wird es immer mehr sonnige Tage geben.

Nach dem Winter haben wir auf dem Stromzähler mehr Strombezug vom Energieversorger als Stromeinspeisung.

Der Zweirichtungszähler ist seit dem 28.08.2017 bei uns im Betrieb und zeigt 1101 kWh Strombezug und 867 kWh Einspeisung.

Andererseits wird der Solarstrom im Winter fast vollständig zu Hause verbraucht 

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/02/januar-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 31 Januar, 2018 - 20:46

Ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen einem Passivhaus und einem Niedrigenergiehaus besteht darin, die Sonnenenergie im Winter zur Erwärmung des Hauses zu nutzen.

Ein Passivhaus hat große Fenster im Süden. Die langen Sonnenstrahlen der tief stehenden Sonne im Winter dringen in die Räume durch die Südfenster ein und erwärmen das Haus. Das sind die passiven solaren Gewinne im Winter und deswegen heißt das Haus - ein Passivhaus.

Es hört sich gut an, aber wirkt es wirklich? Wie viele Sonne gibt es im Winter?

Paradoxerweise funktioniert ein Passivhaus umso besser je kälter es wird. Wir alle genießen frostige und zugleich sonnige Wintertage. Ein paar intensive Sonnenstunden reichen vollkommen aus um ein Passivhaus zu erwärmen. Dagegen braucht das Haus etwas Heizenergie, wenn der Himmel bedeckt ist.

Gestern war der sonnigste Tag im Januar. zu Hause war es schön warm.

Der heutige Tag ist dagegen grau, ohne Sonne.

ich will Euch zeigen, wie sich die Sonne auf unsere Energiebilanz ausgewirkt hat.

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/01/solare-gewinne.html

Eingestellt von wirbauenpassiv