Energiefreundlich sanieren: Diese staatliche Förderung sollten Sie beanspruchen

Wer sich Gedanken darüber macht, mit einer Renovierung die Energieeffizienz seiner Wohnung zu erhöhen, sollte sich auch über staatliche Subventionen für solche Renovierungen informieren. Durch eine energiefreundliche Sanierung wird nicht nur ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz geleistet, sondern man kann die Kosten für Strom oder Gas langfristig sogar völlig reduzieren - und kurzfristig durch verschiedenen Subventionsformen die Renovierung finanziell stemmen. 

Beispielsweise durch einen Renovierungskredit von Lendico wird man einen Kredit für eine notwendige Renovierung nach energieeffizenten Standards erhalten. Im Zuge dessen sollte man sich über die Kreditangebote der KfW informieren.

Diese Förderbank wird vom Kreditgeber kontaktiert und kann unter bestimmten Umständen Subventionen oder besondere Kredite zur Renovierung vergeben. Nachdem die Antragsstellung durch den Kreditgeber stattfand, steht ein Ansprechpartner den Kreditnehmern zur Verfügung, um die Modalitäten für einen KfW-Vertrag zu klären. Wenn eine Förderung durch die KfW nicht in Frage kommt, können Subventionen der eigenen Kommune eine Alternative darstellen. Sie müssen aber aus Eigeninitiative beantragt werden.

 

Rechtzeitig einen von den KfW-Förderprogrammen zugelassenen Sachverständigen konsultieren

Ein Energieberater kann bereits vor der Beantragung eines Baukredits vor Ort eine Immobilie hinsichtlich der erforderlichen Renovierungen einordnen und wird so Hausbesitzern, die eine energetische Modernisierung, wertvolle Hinweise geben. Der Sachverständige weist Hausbesitzer auch auf Fehler in ihren Planungen zur Modernisierung hin und schützt sie so vor vermeidbaren Kosten.

Hausbesitzer sollten einen von den KfW-Förderprogrammen zugelassenen Sachverständigen für Energieeffizienz konsultieren. Die Kosten für eine Energieberatung werden übrigens teilweise ebenfalls von der KfW subventioniert - Hausbesitzer sollten sich also über die entsprechenden Förderprogramme informieren, um die Kosten für eine Energieberatung zu reduzieren.

 

Renovierungen steuerlich absetzen

Auch wer einen Kredit beantragt hat, um eine energieeffiziente Renovierung vorzunehmen, kann die Kosten von seinen Steuern absetzen. Der Arbeitslohn für Handwerker die „haushaltsnahe Handwerkerleistungen“ vornehmen, darf bis zu 20 Prozent abgesetzt werden.

Aus diesem Grund sollte der Auftraggeber vom Handwerker eine Rechnung verlangen, auf der Arbeitskosten und Materialkosten getrennt aufgeführt sind, da Materialkosten nicht steuerlich abgesetzt werden können. Die Rechnung muss dann mit der Steuererklärung abgegeben werden. Kosten von 1000 Euro beispielsweise für eine Renovierung können zu 200 Euro von der Steuer abgesetzt werden.

 

Fördergelder für eine Photovoltaik-Anlage für 20 Jahre sichern

Die Fördergelder für Photovoltaik-Anlagen sinken zwar seit einigen Jahren, dennoch garantiert der Gesetzgeber weiterhin für 20 Jahre nach der Inanspruchnahme dieser Förderungsmaßnahme bestimmte Fördersätze in Form der Einspeisevergütung. Seit dem im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet wurde, können Hausbesitzer, die eine Solaranlage anbauen, ihre Energieüberschüsse in das Stromnetz einspeisen - auch um Deutschland vom Stromimport unabhängiger zu machen.

Sie erhalten dafür dann die Fördersätze gemäß der quartalsweise vom der Bundesnetzagentur veröffentlichen Zahlen - und das für 20 Jahre garantiert. Somit kann die Höhe der erwarteten Einnahmen für einen langen Zeitraum kalkuliert werden. Die Entscheidung in eine Solaranlage zu investieren verläuft daher mit der Sicherheit auf eine langfristige Subventionierung.