Selbst

Beschreibung / Vorwort:

Heizstrahler Wahl für die Terrasse

In diesem Bautagebuch geht es nicht direkt um einen Hausbau. sondern um die Auswahl einer Wärmequelle für unsere Terrasse. Wir haben uns diesen Sommer einen Wärmewellen Heizstrahler angeschafft und ich wollte einmal mitteilen, worauf ich bei der Auswahl geachtet habe. Vielleicht hilft es ja jemandem weiter, der etwas ähnliches sucht.

IP Schutzklasse: Da der Heizstrahler draußen auf der Terrasse Regen und Staub abbekommt, braucht man einen entsprechenden Schutzwert. Ich habe mich für einen Strahler mit IP65 entschieden, was so viel heißt wie staub- und strahlwasserresistent.

Strahlungsart: Für die Verwendung draußen sollte der Infrarotstrahler eine geringere Wellenlänge besitzen. Denn langwellige C-Infrarotstrahlung ist nicht so robust und widerstandsfähig gegen Wind. Kurzwellige A-Strahlung hingegen kommt auch bei unruhigem Wetter zuverlässig im Ziel an.

Steuerung: Der Terrassenstrahler, den ich gewählt habe, kann man sowohl per Fernbedienung oder Smartphone App, als auch manuell am Gerät bedienen. Die App ist ganz cool, weil sie eine stufenlose Dimmung der Wärme bietet, während die Fernbedienung 6 Heizstufen zur Auswahl hat. Am Terrassenheizer selbst kann man ihn an- und ausschalten, sowie eine von 3 Heizstufen wählen. Auch praktisch, wenn man mal das Handy nicht zur Hand hat oder die Fernbedienung verlegt.

Modelle: Stand- vs. Wand Heizstrahler: Ich habe für meine Terrasse einen festen Wand Heizstrahler gewählt. Denn diesen muss man nur einmal fest montieren und auf den richtigen Fleck richten und danach braucht man nichts mehr machen. Zur Auswahl stand auch noch ein Standheizstrahler. Diese sind gut, wenn man eine mobile Wärmequelle zur flexiblen Auf- und Umstellung sucht. Da wir eine feste Sitzecke auf der Terrasse haben und momentan an keinem anderen Ort eine Heizquelle brauchen, war diese Flexibilität für uns nicht nötig. Außerdem ist der Heizstrahler oben an der Wand platzsparender. Tipp: Wenn man einen Tisch auf dem Balkon hat, sollte man eher einen Infrarot Standheizstrahler kaufen, da die Tischplatte die Strahlen eines Wand- / Deckenheizstrahlers blockiert und man dadurch oft kalte Beine / Füße bekommt.

Watt Leistung: Ich habe mich für einen Heizstrahler mit 2000 Watt entschieden. Laut Hersteller schafft er es 6 - 12 m² draußen zu beheizen. Im geschlossenen Raum wohl noch mehr. Ob die Maße genau passen, kann ich nicht wirklich sagen, aber für meine kleine Terrasse reicht die Power allemal.

Stromkosten / Heizkosten: Da der Heizstrahler elektrisch betrieben wird, ist es ganz einfach, die entstehenden Strom- bzw. Heizkosten zu berechnen. Wenn man vom durchschnittlichen Strompreis von ca. 29 Cent pro kWh ausgeht, verursacht ein Heizstrahler mit 2000 Watt auf maximaler Leistungsstufe keine 60 Cent Kosten pro Stunde.

Heizstrahler Pflege: Das Heizgerät, was ich gekauft habe ist sehr pflegeleicht bzw. wartungsfrei. Man kann es ab und zu mit einem angefeuchteten Tuch abwischen, um Staub zu entfernen. Aber mehr ist nicht nötig. Ich habe mir auch eine passende Schutzhülle gekauft, für wenn ich den Terrassenstrahler nicht verwende, damit die Optik des Heizstrahlers schön erhalten bleibt.

Verwendung im Innenraum: Da Infrarot Heizstrahler elektrisch betrieben werden, produzieren sie im Gegensatz zum Heizpilz oder Gasheizstrahler keine gefärhlichen Abgase. D.h. sie können bedenkenlos im geschlossenen Raum verwendet werden. Interessant, wenn man z.B. einen Wintergarten oder ein Gartenhaus hat, wo man sich etwas seltener aufhält, es dann aber schön warm sein muss. Im Keller und Bad werden die Terrassenstrahler auch gerne verwendet, weil ihre Strahlung auch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit die Wände schön warm und trocken hält. So wird die Bildung von Schimmel* vorgebeugt.

Das sind die Hauptpunkte, auf die ich bei der Heizstrahler Wahl geachtet habe. Vielleicht ist das für euch auch interessant, wenn ihr eine Wärmequelle für den Balkon, Garten oder ähnliches sucht.