Mein Weblog

Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren* mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Freitag, 1 Februar, 2019 - 15:18

Der erste Monat im 2019 ist um.

Ich weiß jetzt, dass die guten Autarkiewerte am Ende des Jahres nicht von den Sommermonaten abhängen. Vor allem dann nicht, wenn der Stromspeicher groß genug ist.

Die Schlacht wird im Winter geschlagen. Und hier gebe ich offen zu, müssten wir uns eigentlich etwas einschränken um bessere Werte zu bekommen. Im Dezember und Januar gibt es einfach zu wenig Sonne um sich 24 Grad zu Hause leisten zu können. Also entweder werden wir vernünftig und senken die Temperatur auf 22 Grad ab oder wir genießen die Wärme und geben den Autarkietraum auf. Leider kann ich die schlechten Werte nicht mal dem Schnee zuschreiben. Wir hatten ja nicht viel Schnee.

 

Die meisten würden sich die 24 Grad Innentemperatur als stickige, trockene, heiße Luft vorstellen. Bei uns ist es anders. Die Temperatur der Fußbodenheizung beträgt um die 23-25 Grad (die Luft Wasser Wärmepumpe schaltet sich sporadisch ein). Die Lüftungsanlage sorgt rund um die Uhr für frische und vorgewärmte Luft. Dennoch reduzieren wir den Luftaustausch im Winter damit die Luft nicht zu schnell austrocknet. Momentan sind wir bei 46%. Am Ende der Heizperiode wird die Luft tatsächlich trockener. Sie ist aber noch nie unter die 30% relative Feuchte gerutscht. Sonst besteht das Risiko der gereizten Augen und Schleimhäute.

 

Genug geschrieben, hier kommen die Januar Werte:

210 kWh - Solarstromerzeugung

587 kWh - der gesamte Stromverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom)

411 kWh - Strombezug aus dem Netz

Autarkiegrad im Januar nur 30%

 

mehr Infos unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/02/januar-2019.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Samstag, 19 Januar, 2019 - 01:50

Die Zeit der Abrechnung* ist gekommen. Im neuen Haus macht es sogar Spaß die Rechnungen zu bekommen :)

Da wir keine Gas-, Öl- oder Pelletheizung haben, bekommen wir nur eine Stromrechnung vom Energieversorger. Zusätzlich wird die Einspeisevergütung vom Netzbetreiber ausgezahlt.

Im Jahr 2018 haben wir 1.294 kWh vom Netz bezogen.

Inklusive Grundgebühr und Steuer waren es 486,04 Euro fällig.

Voriges Jahr verbrauchten wir "nur" 1.240 kWh. Tatsächlich wurde der Zeitraum vom 17.07.2017 bis zum 31.12.2017 erfasst. Im Juli und August wurde der Innenausbau durchgeführt. Die Photovoltaikanlage und der neue Stromzähler wurden erst Ende August angeschlossen.

Jedenfalls bekamen wir einen schönen Vergleich mit statistischen 1 bis 4 Personen Haushalten, die keinen Strom für die Heizung und die Warmwasserbereitung verwenden, im Gegensatz zu uns. Solche Grafiken sollen die Verbraucher zu den Sparmaßnahmen motivieren.

Unsere monatliche Abschlagszahlung* wurde demnächst auf 43 Euro reduziert.

Ansonsten wurden noch 5636 kWh Überschüsse eingespeist. Ich gehe davon aus, dass wir in der Zukunft, sobald die Kinder größer werden, mehr Solarstrom verbrauchen werden.

Wir könnten theoretisch mit den Überschüssen ein Elektroauto laden und etwa 28.000 km damit fahren. Leider haben wir noch kein Elektroauto.

Wir verkaufen unseren Solarstrom für 12,20 Cent pro 1 kWh. Das macht zusammen 687,59 Euro.

Fazit: im Jahr 2018 haben wir 486,04 Euro Energiekosten bezahlt und 687,59 Euro der Einspeisevergütung erhalten. Insgesamt sind wir 201,55 Euro im Plus und gespannt auf das neue Jahr.

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/01/jahresabrechnung-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 2 Januar, 2019 - 09:51

Zum ersten Mal dürfen wir das volle Jahr präsentieren.

2018 ist zu Ende, es ist Zeit eine Bilanz zu ziehen.

Die Solarstromproduktion war doppelt so hoch wie der Stromverbrauch zu Hause, samt Heizung, Kühlung, Brauchwasser, Lüftung usw.

Da wir keine weiteren Energiequellen haben als die Sonne, ist der gesamte Energieverbrauch leicht nachzuvollziehen und zu überprüfen.

 

4918 kWh hat das Haus insgesamt verbraucht (inklusive Heizung mit der Luft-Wasser Wärmepumpe)

davon 2548 kWh direkt von der Photovoltaikanlage

und 1965 kWh aus dem Stromspeicher

1254 kWh haben wir aus dem Stromnetz bezogen

10289 kWh hat die PV Anlage insgesamt produziert

5634 kWh wurden eingespeist

 

daraus ergibt sich ein Autarkiegrad von nur 74%

die Autarkie wäre besser, wenn wir die Heizung von 24 auf 23 Grad gesenkt hätten.

 

Wie der Stromzähler zeigt, haben wir seit dem 28.08.2017

2019 kWh Strom aus dem Netz bezogen

6491 kWh Strom eingespeist

Die einfache Rechnung der Energiekosten innerhalb von 16 Monaten:

2019 kWh x 0,29 Euro = 585,51 Euro

6491 kWh x 0,1220 Euro = 791,90 Euro

wir sind 206,39 Euro im Plus

Frohes Neues Jahr!

 

mehr Infos unter

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/01/jahr-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Sonntag, 2 Dezember, 2018 - 06:38

Der November im 2018 war besser als im 2017.

Am 2.11. mussten wir unsere Heizung ausschalten, da die Sonne das Haus gut wärmte. Ein paar sonnige Stunden haben ausgereicht um die Heizung in unserem Passivhaus zu ersetzen.

Bis zum 18.11. produzierte die Photovoltaik Anlage genügend Strom für uns.

Ab dem 19.11. hat sich das Wetter verschlechtert. Es war nicht sehr kalt, aber bewölkt. Wenn die Sonne länger weg ist, müssen wir immer die Heizung einschalten. Gesagt, getan. Und dann streikte die Wärmepumpe ab dem 20.11. Der Kundendienst am Telefon hat mich nach Kräften unterstützt, leider ohne Erfolg. Ein Installateur musste her. Tja, er hat das Wasser im Heizkreis aufgefüllt und schon war die Wärmepumpe zufrieden. Wir haben drei Tage ohne Heizung und ohne Sonne aushalten müssen. Die Zeit war zwar nicht angenehm, aber hat mir neue Erkenntnisse geliefert. Das Haus ist wie eine Thermoskanne, kühlt sich relativ langsam aus. Die Temperatur ist in den Zimmern von 24 auf 22 Grad gesunken. In den Bädern, die bei uns ungünstig liegen, hatten wir nur 21 Grad. Zum Glück konnten wir einfach mit den Handtuchhaltern nachheizen. Wir sind nicht eingefroren, aber wir mögen es lieber wärmer zu Hause.

Seitdem ist der Energieverbrauch natürlich gestiegen. Obwohl der Autarkiegrad deutlich auf 54% gesunken ist, konnten wir bessere Werte als im November 2017 (41% Autarkie) erreichen.

Ich bin sehr gespannt, was uns im Dezember erwartet. Letztes Jahr war der dunkle Dezember eine Katastrophe - fast 500 kWh Strombezug aus dem Netz.

 

Die wichtigste Daten:

Autarkiegrad im November - 54%

Autarkiegrad im Jahr 2018 - 81%

Strombezug im November - 214,8 kWh

Stromproduktion im November - 329,58 kWh

Die Wärmepumpe hat seit dem August 2017 (16 Monate insgesamt)

für die Heizung - 1321,2 kWh benötigt

für das Warmwasser - 1886 kWh verbraucht

Seit dem 28.08.2017 haben wir vom Versorger - 1620 kWh bezogen

und 6489 kWh eingespeist.

Finanziell bedeutet das:

1620 kWh x 0,29 Euro = 469,8 Euro zu bezahlen

6489 kWh x 0,122 Euro = 791,65 Euro Einspeisevergütung

Insgesamt sind wir nach 15 Monaten 321,85 Euro im Plus

 

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2018/12/november-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 1 November, 2018 - 13:52

Schönes, sonniges Wetter in den ersten drei Wochen im Oktober.

Ab dem 22.10. hatten wir deutlich weniger Sonne. Die Solarproduktion sank merklich, die Temperaturen draußen auch.

Erst am 25.10. leerte sich unser Stromspeicher auf null kWh. Seit dem 25.03. hatten wir immer genug Reserven, also die ganzen 7 Monate lang.

 

Es hat mich überrascht, wie langsam sich das Haus auskühlte. Obwohl wir kaum Sonnenenergie durch die Fenster* bekamen, sank die Temperatur zu Hause sehr langsam ab. Das verdanken wir der guten Isolation und der luftdichten Gebäudehülle, die das Haus in eine Thermoskanne verwandeln. Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für die frische Luft zu Hause, ohne die Heizenergie zu verlieren.

Jedenfalls erst am 30.10. haben wir unsere Luft Wasser Wärmepumpe zum ersten Mal für zwei Stunden gestartet, da die Temperatur zu Hause auf etwa 23 Grad runter fiel. 

Würden wir nicht so schnell frieren, hätten wir immer noch keine Heizung einschalten müssen.

Das Haus hat keinen Ofen/Kessel/Kamin/Schornstein usw. Mehr Infos dazu im Post: unser Haus.

 

Im September haben wir 39,3 kWh Strom vom Netz bezogen. Dadurch verschlechterte sich der Autarkiegrad im Oktober auf 88%. Für das gesamte Jahr 2018 sind wir aktuell bei 84%.

 

Der Stromzähler zeigt folgendes

1407 kWh Strombezug seit dem 28.08.2017

6456 kWh Einspeisung seit dem 28.08.2017

 

Finanziell sind wir bei

1407 kWh x 0,29 € = 408,03 € gesamte Energiekosten

6456 kWh x 0,1220 € = 787,63 € Einspeisevergütung

wir sind heute 379,60 Euro im Plus 

 

die Wärmepumpe hat seit dem August 2017

1071,9 kWh für die Heizung 

1773,5 kWh für das Warmwasser gebraucht

 

Hier sind die Diagramme dazu

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2018/11/oktober-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv