Anja + Christian + Kids

Beschreibung / Vorwort:

Hallo, wir als kleine Familie aus Thüringen möchten gerne unsere Erfahrungen/ Abenteuer :-)  mit dem Hausbau mit anderen teilen und berichten wie es uns so ergeht/ ergangen ist und hoffen den ein oder anderen einen kleinen Einblick zu schaffen oder auch zu helfen.

Viel Spaß !

Letzte 5 Blogeinträge:

Sonntag, 27 Mai, 2018 - 17:23

Am 07.05.2018 war es nun endlich soweit der Bagger rollte. Der Tiefbauer hatte 3 Tage um die Baugrube auszuheben, die Rohre für die Hausanschlüsse rein zu legen und ein Schotterpolster zu erstellen. Das hat er alles geschafft, nur leider unsere Garage nicht. Da stellte er sich auf einmal etwas schwer damit. Er meinte die Maaße stimmen nicht, er bräuchte einen Minibagger und er hätte auf einmal keine Zeit mehr. Nett bei dem wo er vorher meinte kein Problem :-/ naja müssen wir also selber machen. Unsere Erde ließen wir auf sein Anraten abfahren weil es nur Steine waren. Er füllte uns also wenigstens ein Loch was wir im Garten hatten und fuhr den Rest ab. Eine Woche später kam die Rechnung. 1500€ hatten wir geplant ......3420€ wurden es. Naja was soll ich dazu sagen, mich hat es bald aus den Schuhen gehauen. 

Dann noch ein Schock. Wir dachten der Tiefbauer verlegt die Rohre für das Regenwasser mit. Nein falsch gedacht. Für 3500€ hätte er das gemacht aber ,,Hallo" haben wir ein Geldesel im Keller? Nach Nachfrage beim Bauleiter* kam heraus das es Bauherrenleistung ist. Würde so im Vertrag stehen. Also ich finde nicht das es so genau da drinn steht. Und auch unser Hausbauberater erwähnte nie was davon. Das klären wir auf jeden Fall noch. 

Eine Woche danach wurde die Schaalung gebaut und eine Folie auf das Schotterpolster gelegt sowie das Eisengeflecht kam rein, bevor dann der Beton kam. 

Das nächste Problem kam. Denn die Handwerker für die Bodenplatte brauchten Strom. Der war aber noch nicht vorhanden, denn es hieß bei Rohbaubeginn wird es benötigt. Der Elektriker war ja schon 1 Woche informiert und der Antrag war auch schon abgegeben. Nur gut das unser Nachbar uns Strom burgte. Aber damit nicht genug. In der 3 Bauwoche vom 22.05-25.05.2018 sollte nun schon der Rohbau beginnen. Die Steine wurden geliefert aber wir hatten immer noch kein Baustrom, also konnte es nicht los gehen. Verärgert rief ich den Elektriker an, der alle Schuld von sich wies. Denn sein Stromkasten der für uns geplant war stand auf einer anderen Baustelle* und wartete von den Energienetzsevice abgeklemmt zu werden. Die meldeten sich angeblich wohl nicht. Naja in aller Eile weil er uns nicht sagen konnte wie und wann besorgten wir selber über eine andere Firma einen Baustromkasten. Den stellten wir auf die Baustelle* und unser Elektriker sollte ihn nun mit den Ebergientzservice in Betrieb nehmen. Dies war dann aber erst am Freitag möglich. Also 4 Tage wo nichts passierte. Und dann hat er noch was an dem Kasten auszusetzen. Ich könnte platzen aber ich will einfach nur das es weiter geht. In Woche 4 soll also nun der Rohbau beginnen, ich bin gespannt. 

Eingestellt von Anja Schmidt
Samstag, 5 Mai, 2018 - 05:05

Endlich!!! Nach 4 Wochen weiteren warten war es gestern nun soweit. Mit unserem Bauleiter* ( den wir da zum ersten mal gesehen haben ) und dem Tiefbauer gab es ein Gespräch vor Ort auf unserem Grundstück. Endlich Erleichterung, am Montag geht es los. Der Bagger wurde schon mal auf dem Grundstück platziert und auch der Vermesser hatte anscheinend in der letzten Woche das Schnurgerüst gestellt. Wir haben noch ein paar Extras mit dem Tiefbauer abgesprochen und er war auch sehr zuvorkommend und nett. Auch unseren Bauleiter* haben wir ausgequetscht :-).

Das einzigste Problem was sich hoffentlich klärt ohne Ärger ist die Baubeginnanzeige. Die soll nämlich 1 Woche vor Baubeginn beim zuständigen Amt liegen :-/ da wir aber gestern erst erfahren haben das es Monatg schon los geht war das ja nicht möglich. Und auch das Amt für Denkmalschutz laut Bauauflage will bei den Ausgrabungen dabei sein und die wollten ganz und gar 2 Wochen vorher Bescheid wissen. Da aber will der Bauleiter* sich kümmern und hoffe er erreicht was, nicht das wir Strafe bezahlen. Bürokratenmist. Entschuldigung. 

Ich hoffe es kann trotzdem alles normal laufen ohne Einschränkungen. Und hoffentlich finden die nicht irgendwas wo es dann heisst ,,Baustopp''. Das brauchen wir nicht auch noch. 

Alles im allen hat der Bauleiter* uns Hoffnung gemacht und wir freuen uns das endlich was passiert. 

Mal sehen wie es nächste Woche dann bei uns aussieht:-) 

Eingestellt von Anja Schmidt
Mittwoch, 11 April, 2018 - 00:00

2017 entschieden wir uns als 4 Köpfige Familie nun endlich doch für ein Hausbau. Wir waren Anfangs in einem Häuserpark bei Erfurt und holten uns Anregungen und Informationen von verschiedenen Firmen. Town& County war da allerdings noch nicht dabei. Im Internet und über meine Cousine die auch vor 3 Jahren mit Town& County gebaut hatte holten wir uns auch da Informationen wie so die allgemeinen Meinungen sind. Zum Schluss hatten wir die Wahl zwischen Allkauf und Town& Country. Allkauf baut Fertigteilhäuser und hatte verlockende Angebote mit Designerbäder, Garage dazu u.s.w. und Town& Country bestach mit Massivbauweise und ihre Garantien die sie einem geben ( 6 Monate Bauzeitgarantie, Vertigstellungsgarantie, Festpreisgarantie u.s.w.). Letztendlich wenn man sich im Internet beliest zu verschiedenen Meinungen aller Firmen, hört man überall was gutes sowie auch schlechte Erfahrungen von Bauherren*. Wir entschieden uns also für Town& Country. 

Eingestellt von Anja Schmidt
Mittwoch, 11 April, 2018 - 00:00

Am 26.06.2017 hatten wir unseren ersten Termin in Hütscheroda. Im Gepäck unser im Internet ausgesuchter Hausbautyp und vielen Erwartungen und Vorstellungen. Nett wurden wir empfangen und beraten. Wir gingen unser Haus durch und teilten unsere Wünsche zum Haus mit sodass alles gleich eingeplant werden konnte. Wir bekamen eine Hausmappe und ein Rechenbeispiel der ev. zu kalkulierenden Kosten. Wir gaben eine Selbstauskunft ab und gingen voller Motivation.

Der Zweite Termin war dann um uns Finanzierungsmodelle der Banken mit KfW und ohne Vorzustellen. Und wir bekamen Information ob wir Finanziebar wären oder nicht. 

TIPP: Lieber Finanzierung direkt bei einer Bank abklären und nicht über den Hausberater! Dort können mit dem Kostenplan direkte Fragen und Probleme angesprochen und gleich geklärt werden. Wir haben im Endeffekt mehr Eigenkapital aufbringen müssen als wie vorher geplant war nur weil der Hausberater nicht wusste das die Bank die Grundschuldeintragung im Grundbuch* nicht bezahlt wovon wir eig. ausgingen. Und das war nicht wenig! 

Wir entschieden uns also für eine Finanzierung ohne KfW und bekamen später persönlich von der Bank alles zugeschickt, was wir dann ausfüllen und unterschreiben mussten unabhängig von der Baufirma. WICHTIG: Eigenkapital bedenken ! Wir mussten Notar, Grunderwerbsteuer, Grundschuldbestellungskosten und Makler selbst zahlen! Und Eigenleistung am Haus gilt als Eigenkapital! 

Am 08.07.17 Unterschrieben wir dann den HausBauvertrag* nachdem er uns von unserem Hausbauvermittler ortentlich erklärt wurde. Wir hatten trotz Grund zur Freude auch ein sehr mulmiges Gefühl und tranken den geschenkt bekommen Sekt nicht gleich. Ich mein man unterschreibt ja nicht jeden Tag so einen Vetrag. 

TIPP: Noch mal zu dem Kostenplan den man bekommt von der Hausbaufirma. Den Bemusterungspuffer lieber etwas höher ansetzen. Bei uns haben 2000€ leider nicht gereicht. Ich denke so 4000€ wären angemessener um ein wenig mehr Spielraum zu haben. 

TIPP: Auch vor dem ersten Gespräch sich gründlich Gedanken machen um ev. Rolläden, Fußbodenheizung, Schornstein und was man sich noch so vorstellt was ein Haus haben kann oder soll, weil es wirklich nur das blanke Haus ist was einem erst mal angeboten wird. Das dies alles von vernherein mit einkalkuliert wird. Auch bei den Eigenleistungen sich genau überlegen ob man nicht jemanden an der Hand hat oder dies und jenes wirklich selber machen will oder kann. 

Viele Geanken und Überlegungen die sich später aber bezahlt machen wenn man einiges von vornherein sagt und klärt. 

Eingestellt von Anja Schmidt
Mittwoch, 11 April, 2018 - 00:00

Ja, ja die Grundstückssuche, nicht einfach. Wir schauten im Internet, in der Zeitung und wir fragten bei uns im Dorf sogar die Leute. Nichts frei da wo wir hinwollten. Also doch ein anderes Dorf, damit muss man sich erst mal abfinden. Erst hatten wir ein Grundstück was wir einfach haben konnten aber mit ner Hauptstraße an zwei Seiten ....nein Danke. Dann ein Erbpachtgrundsrück was mir sehr gefiel aber alle uns abrieten. Schlussendlich unser jetziges Grundstück was eig. 2 Flurstücke sind, die aber nur zusammen verkauft wurden mit 1300qm. Leider nicht voll erschlossen. Und dann noch Ärger mit dem Nachbar da seine Wsserleitungen über unser Grundstück gehen. Aber ansonsten ein wunderschönes Grundstück mit ausreichend Platz. 

Naja zu den Wasserleitungen unseres Nachbarn. Wir hatten Mitleid mit ihm und genehmigten ihm unter einer Frist die Leitung an die Grundstücksgrenze zu legen was nach langem hin und her und vielen Diskussionen auch endlich erledigt ist. Ich glaube wir bereuen dies noch.

Nächstes Problem war das Abwasser weil dies noch nicht an die Straße angeschlossen werden kann, da in unserer Straße noch keine Leitung liegt. Also brauchen wir eine Vollbiologische Kleinkläranlaage. Was ja kein Problem ist außer mehr Kosten und die Einleitstelle wo das gereinigte Abwasser eingeleitet werden soll. Die Leitungen müssen dann also von unserer Kläranlaage über die Straße durch ein anderes Grundstück was der Gemeinde gehört, die wollen auch noch ne Entschädigungssumme dafür das wir über ihr Grundstück gehen. Alles nicht so einfach wie man denkt. 

Dann kam zusätzlich das die Hausbaufirma uns rieht eine Flurstücksverschmelzung machen zu lassen. Das taten wir auch und beantragten es beim Vermesser der es weiter an das Kathasteramt leitete. 

TIPP: Lasst fals nötig eine Verschmelzung erst später machen. Nimmt alles nur Zeit in Anspruch und die man nicht hat. Dazu kommen zusätzliche Kosten. 

Allgemein zum Thema Grundstück, was wir vorher auch nicht wussten. Sucht unabhängig von der Hausbaufirma ein Grundstück! Weil wenn der Grundstücksvertrag einheitlich mit dem HausBauvertrag* ist also alles über die Firma geht bezahlt ihr die Grunderwerbsteuer auf den gesamten zu finanzierenden Betrag! Macht ihr das unabhängig ( bei uns ging es über nen Makler den wir auch mit 3000€ bezahlen mussten leider ) bezahlt ihr es nur auf die Kaufsumme vom Grundstück was ein wesentlicher Unterschied ist. Die Grunderwerbsteuer ist in jedem Bundesland unterschiedlich. In Thüringen 6,5 %. 

Eingestellt von Anja Schmidt